(1) Jedermann hat das Recht, seine Meinung frei und öffentlich zu äußern. Dieses Recht
darf auch durch ein Dienstverhältnis nicht beschränkt werden, und niemand darf ein
Nachteil widerfahren, wenn er es ausübt. Nur wenn die vereinbarte Tätigkeit einer
bestimmten politischen, religiösen oder weltanschaulichen Richtung dienen soll, kann,
falls ein Beteiligter davon abweicht, das Dienstverhältnis gelöst werden.
(2) Pressezensur ist unstatthaft.