


Verordnung über die
elektronische Aktenführung bei hessischen Gerichten und Staatsanwaltschaften
Vom 23. November 2007
GVBl. I S. 827
Aufgrund des § 110b Abs. 1 Satz 2 bis 4 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten
in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 603), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 7. August 2007 (BGBl. I S. 1786), in Verbindung mit
§ 4 Nr. 7 Buchst. b
der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege
vom 5. Mai 2006 (GVBl. I S. 168), zuletzt geändert durch Verordnung vom 15.
August 2007 (GVBl. I S. 538),
wird verordnet:
§ 1
Bei den in der Anlage bezeichneten Gerichten
und Staatsanwaltschaften werden in den dort jeweils für sie näher bezeichneten
Verfahrensarten und ab dem dort für sie angegebenen Datum die Akten elektronisch
geführt.
§ 2
In Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz in der Fassung
vom 5. März 2003 (BGBl. I S. 312, 919), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7.
September 2007 (BGBl. I S. 2246), werden die Akten aus den von der Zentralen
Bußgeldstelle bei dem Regierungspräsidium Kassel elektronisch übermittelten
Dokumenten gebildet. Für jedes Verfahren ist eine Akte anzulegen. Die
Vorschriften der Aktenordnung vom 26. Oktober 2004 (JMBl. S. 613), zuletzt
geändert durch Runderlass vom 21. Mai 2007 (JMBl. S. 421), finden entsprechende
Anwendung.
§ 3
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Sie tritt mit
Ablauf des 31. Dezember 2012 außer Kraft.

