


aufgehoben; vgl.
GVBl. 2008 I S. 822;
GVBl. II 210-98 § 40
Verordnung zur Bestimmung der
zuständigen Stelle in Rechtshilfeangelegenheiten in Zivil- oder Handelssachen
Vom 15. Dezember 2004
GVBl. I S. 452
Verkündet am 21. Dezember 2004
Aufgrund des
1. § 5 Satz 1 und des § 9 Abs. 2 Satz 2, jeweils auch in
Verbindung mit § 10, des Auslands-Rechtsauskunftsgesetzes vom 5. Juli 1974
(BGBl. I S. 1433), zuletzt geändert durch Gesetz vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S.
718),
2. § 16a Abs. 3 Satz 1 des Einführungsgesetzes zum
Gerichtsverfassungsgesetz vom 27. Januar 1877 (RGBl. S. 77), zuletzt geändert
durch Gesetz vom 22. August 2002 (BGBl. I S. 3390),
3. § 1069 Abs. 3 Satz 1 und des § 1074 Abs. 3 Satz 1 der
Zivilprozessordnung,
4. Art. 2 Abs. 1 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom
20. Juni 1956 über die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen im Ausland vom
26. Februar 1959 (BGBl. II S. 149), geändert durch Gesetz vom 4. März 1971
(BGBl. II S. 105),
5. § 1 Satz 1 und des § 7 Satz 1 des Gesetzes zur
Ausführung des Haager Übereinkommens vom 15. November 1965 über die Zustellung
gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder
Handelssachen und des Haager Übereinkommens vom 18. März 1970 über die
Beweisaufnahme im Ausland in Zivil- oder Handelssachen vom 22. Dezember 1977
(BGBl. I S. 3105)
wird verordnet:
§ 1
Zuständige Stelle für die Wahrnehmung der Aufgaben
1. nach § 5 Satz 1 und 2 und Übermittlungsstelle nach §
9 Abs. 2 Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit § 10, des
Auslands-Rechtsauskunftgesetzes,
2. der Kontaktstelle im Sinne des Art. 2 der
Entscheidung 2001/470/EG des Rates vom 28. Mai 2001 über die Einrichtung eines
Europäischen Justiziellen Netzes für Zivil- und Handelssachen (ABl. EG Nr. L
174 S. 25),
3. der Zentralstelle im Sinne von Art. 3 Satz 1 der
Verordnung (EG) Nr. 1348/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über die Zustellung
gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke in Zivil- oder
Handelssachen in den Mitgliedstaaten (ABl. EG Nr. L 160 S. 37),
4.
a) der Zentralstelle im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der
Verordnung (EG) Nr. 1206/2001 des Rates vom 28. Mai 2001 über die
Zusammenarbeit zwischen den Gerichten der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der
Beweisaufnahme in Zivil- oder Handelssachen (ABl. EG Nr. L 174 S. 1),
b) der zuständigen Stelle für die Entgegennahme von
Ersuchen auf unmittelbare Beweisaufnahme im Sinne von Art. 17 Abs. 1 der
Verordnung (EG) Nr. 1206/2001,
5. der Übermittlungsstelle im Sinne des Art. 2 Abs. 1
des Übereinkommens vom 20. Juni 1956 über die Geltendmachung von
Unterhaltsansprüchen im Ausland,
6. der Zentralen Behörde nach Art. 2 Abs. 1 des Haager
Übereinkommens vom 15. November 1965 über die Zustellung gerichtlicher und
außergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen
(BGBl. 1977 II S. 1452) sowie
7. der Zentralen Behörde nach Art. 2 Abs. 1 Satz 1 des
Haager Übereinkommens vom 18. März 1970 über die Beweisaufnahme im Ausland in
Zivil- oder Handelssachen (BGBl. 1977 II S. 1452)
ist die Präsidentin oder der Präsident des
Oberlandesgerichts Frankfurt am Main.
§ 2
Es werden aufgehoben:
1. die
Verordnung zur Bestimmung der Zentralstelle nach der Verordnung (EG) Nr.
1348/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über die Zustellung gerichtlicher und
außergerichtlicher Schriftstücke in Zivil- oder Handelssachen in den
Mitgliedstaaten vom 24. März 2002 (GVBl. I S. 76),
2. die
Anordnung zur Bestimmung der Zentralen Behörde nach dem Haager Übereinkommen
vom 15. November 1965 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher
Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen und dem Haager
Übereinkommen vom 18. März 1970 über die Beweisaufnahme im Ausland in Zivil-
oder Handelssachen vom 18. April 1978 (GVBl. I S. 251) sowie
3. die
Anordnung über
Zuständigkeiten nach dem Auslands-Rechtsauskunftsgesetz vom 30. Oktober
1987 (GVBl. I S. 201).
§ 3
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2005 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31.
Dezember 2009 außer Kraft.

