ERSTER TEIL
Amtsgerichte
Erster Abschnitt
Gerichtsverfassung,
Justizverwaltung
§ 1
Familiensachen
Aufgrund des § 23c des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung vom 9. Mai
1975 (BGBl. I S. 1079), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Juli 2008 (BGBl. I
S. 1212), verordnet die Landesregierung:
(1) Die Familiensachen nach § 23b Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes werden
1. im Bezirk des Landgerichts Fulda
a) dem Amtsgericht Fulda für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld,
b) dem Amtsgericht Bad Hersfeld für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
2. im Bezirk des Landgerichts Gießen
dem Amtsgericht Büdingen für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Nidda,
3. im Bezirk des Landgerichts Hanau
dem Amtsgericht Gelnhausen für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern,
4. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) dem Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
b) dem Amtsgericht Melsungen für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Fritzlar,
5. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn
dem Amtsgericht Weilburg für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Limburg a. d. Lahn,
6. im Bezirk des Landgerichts Marburg
a) dem Amtsgericht Biedenkopf für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Frankenberg (Eder),
b) dem Amtsgericht Kirchhain für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Schwalmstadt,
7. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden
dem Amtsgericht Bad Schwalbach für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Idstein
zugewiesen.
(2) Die Ministerin oder der Minister der Justiz wird ermächtigt, Abs. 1 zu
ändern, wenn die Voraussetzungen des § 23c Satz 1 des
Gerichtsverfassungsgesetzes für weitere Amtsgerichtsbezirke eingetreten oder für
in Abs. 1 genannte Amtsgerichtsbezirke entfallen sind.
§ 2
Amtsgerichtliche Zweigstellen
Aufgrund des § 5 Satz 1 des Gerichtsorganisationsgesetzes in der Fassung vom 11.
Februar 2005 (GVBl. I S. 98) verordnet der Minister der Justiz:
(1) Es sind errichtet:
1. im Landgerichtsbezirk Gießen eine Zweigstelle des
Amtsgerichts Alsfeld in Lauterbach (Hessen) für die Gemeinden Freiensteinau,
Grebenhain, Herbstein, Lauterbach (Hessen), Lautertal (Vogelsberg), Schlitz,
Ulrichstein und Wartenberg,
2. im Landgerichtsbezirk Kassel eine Zweigstelle des
Amtsgerichts Kassel in Hofgeismar für die Gemeinden Calden, Grebenstein,
Hofgeismar, Immenhausen, Bad Karlshafen, Liebenau, Oberweser,
Reinhardshagen, Trendelburg und Wahlsburg sowie für das gemeindefreie Gebiet
Gutsbezirk Reinhardswald,
3. im Landgerichtsbezirk Limburg a.d. Lahn
a) eine Zweigstelle des Amtsgerichts Dillenburg in
Herborn für die Gemeinden Breitscheid, Driedorf, Greifenstein, Herborn,
Mittenaar, Siegbach und Sinn,
b) eine Zweigstelle des Amtsgerichts Limburg a.d.
Lahn in Hadamar für die Gemeinden Dornburg, Elbtal, Elz, Hadamar und
Waldbrunn (Westerwald),
4. im Landgerichtsbezirk Wiesbaden eine Zweigstelle
des Amtsgerichts Rüdesheim am Rhein in Eltville am Rhein für die Gemeinden
Eltville am Rhein und Kiedrich.
(2) Die amtsgerichtlichen Zweigstellen sind Dienststellen des Amtsgerichts, in
dessen Bezirk sie ihren Sitz haben. Sie sind in ihrem Bezirk für alle
amtsgerichtlichen Geschäfte zuständig, soweit sich nicht aus den Abs. 3 bis 7
etwas anderes ergibt.
(3) Die Zweigstelle Lauterbach (Hessen) des Amtsgerichts Alsfeld ist nicht für
die Gerichtsverwaltungs-, Familien-, Insolvenz-, Handels-, Genossenschafts-,
Partnerschafts-, Schöffen- und Jugendschöffengerichtssachen zuständig.
(4) Die Zweigstelle Hofgeismar des Amtsgerichts Kassel ist nicht für die
Gerichtsverwaltungs-, Vormundschafts-, Pflegschafts-, Adoptions-, Familien-,
Insolvenz-, Handels-, Genossenschafts-, Partnerschafts-, Schöffen-,
Jugendschöffengerichts-, Landwirtschafts-, Vereinsregister- und
Wohnungseigentumssachen zuständig.
(5) Die Zweigstelle Herborn des Amtsgerichts Dillenburg ist nicht für die
Gerichtsverwaltungs-, Familien-, Insolvenz-, Handels-, Genossenschafts-,
Partnerschafts-, Schöffen-, Jugendschöffengerichts-, Straf- und Bußgeldsachen,
die Vormundschafts-, Pflegschafts-, Beistands-, Nachlasssachen und Adoptionen
zuständig. Sie ist über Abs. 2 Satz 2 hinaus für die Aufgaben der
Gerichtsvollzieherverteilungsstelle, die Zwangsvollstreckungssachen in das
bewegliche Vermögen, Betreuungssachen, Freiheitsentziehungs- und
Unterbringungssachen des Amtsgerichtsbezirks zuständig.
(6) Die Zweigstelle Hadamar des Amtsgerichts Limburg a. d. Lahn ist nur für die
Grundbuchsachen sowie über Abs. 2 Satz 2 hinaus für die Bußgeldsachen,
Betreuungssachen, Freiheitsentziehungs- und Unterbringungssachen des
Amtsgerichtsbezirks zuständig.
(7) Die Zweigstelle Eltville am Rhein des Amtsgerichts Rüdesheim am Rhein ist
nicht für die Gerichtsverwaltungs- und Familiensachen sowie die Insolvenz-,
Handels-, Genossenschafts-, Partnerschafts-, Schöffen- und
Jugendschöffengerichtssachen zuständig.
§ 3
Abhaltung von Gerichtstagen der
Amtsgerichte
Aufgrund des § 5 Satz 1 des Gerichtsorganisationsgesetzes verordnet der Minister
der Justiz:
(1) Außerhalb ihres Sitzes halten folgende Amtsgerichte Gerichtstage ab:
1. das Amtsgericht Fürth in Hirschhorn (Neckar),
2. das Amtsgericht Fulda in Gersfeld (Rhön), Hilders
und Neuhof,
3. das Amtsgericht Eschwege in Sontra und
Witzenhausen,
4. das Amtsgericht Fritzlar in Homberg (Efze) und Bad Wildungen,
5. das Amtsgericht Kassel in Wolfhagen,
6. das Amtsgericht Biedenkopf in Gladenbach,
7. das Amtsgericht Frankenberg in Gemünden (Wohra).
(2) Wahrgenommen werden die Aufgaben der Rechtsantragsstelle, der
Beratungshilfe, der Erteilung von Auskünften aus dem Grundbuch und aus dem
Handelsregister sowie die Entgegennahme von Anträgen und Erklärungen auf diesen
Gebieten.
§ 4
Vereinsregister
Aufgrund des
1. § 55 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in Verbindung
mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. j der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege vom 5. Mai 2006 (GVBl. I S. 168), zuletzt geändert
durch Verordnung vom 1. April 2008 (GVBl. I S. 654),
2. § 55a Abs. 1 Satz 1 und 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs
in Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. e der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege,
3. § 55a Abs. 6 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in
Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. c der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege,
4. § 79 Abs. 5 Satz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in
Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. i der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
(1) Die Führung des Vereinsregisters wird über den eigenen Bezirk hinaus
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
a) dem Amtsgericht Darmstadt für die Bezirke der
Amtsgerichte Bensheim, Dieburg, Fürth, Groß-Gerau, Lampertheim,
Michelstadt und Rüsselsheim,
b) dem Amtsgericht Offenbach am Main für die
Bezirke der Amtsgerichte Langen (Hessen) und Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main
dem Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe für den
Bezirk des Amtsgerichts Usingen,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda
a) dem Amtsgericht Fulda für den Bezirk des
Amtsgerichts Hünfeld,
b) dem Amtsgericht Bad Hersfeld für den Bezirk des
Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Gießen
a) dem Amtsgericht Gießen für den Bezirk des
Amtsgerichts Alsfeld,
b) dem Amtsgericht Friedberg (Hessen) für die
Bezirke der Amtsgerichte Büdingen und Nidda,
5. dem Amtsgericht Hanau für den gesamten Bezirk des
Landgerichts Hanau,
6. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) dem Amtsgericht Fritzlar für den Bezirk des
Amtsgerichts Melsungen,
b) dem Amtsgericht Korbach für den Bezirk des
Amtsgerichts Bad Arolsen,
7. im Bezirk des Landgerichts Limburg a.d. Lahn
a) dem Amtsgericht Limburg a.d. Lahn für den
Bezirk des Amtsgerichts Weilburg,
b) dem Amtsgericht Wetzlar für den Bezirk des
Amtsgerichts Dillenburg,
8. dem Amtsgericht Marburg für den gesamten Bezirk des
Landgerichts Marburg,
9. dem Amtsgericht Wiesbaden für den gesamten Bezirk
des Landgerichts Wiesbaden
zugewiesen.
(2) Das Vereinsregister einschließlich des zu seiner Führung erforderlichen
Verzeichnisses wird in maschineller Form als automatisierte Datei geführt.
(3) Die Daten werden an andere Amtsgerichte übermittelt und auch dort zur
Einsicht und zur Erteilung von Ausdrucken bereitgehalten.
(4) Zuständige Stelle für die Durchführung des automatisierten Abrufverfahrens
aus dem maschinell geführten Vereinsregister nach § 79 Abs. 5 des Bürgerlichen
Gesetzbuchs ist das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
§ 5
Bereitschaftsdienst
Aufgrund des § 22c Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes in
Verbindung mit
§ 6 Nr. 2 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Ein gemeinsamer Bereitschaftsdienstplan wird aufgestellt
für
1. die Amtsgerichte Rüdesheim am Rhein und Wiesbaden,
2. die Amtsgerichte Gelnhausen und Schlüchtern.
§ 6
Schiffsregister
Aufgrund des
1. § 1 Abs. 2 Satz 1, auch in Verbindung mit § 65 Abs.
1, der Schiffsregisterordnung in der Fassung vom 26. Mai 1994 (BGBl. I. S.
1134), zuletzt geändert durch Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S.
2407), verordnet die Landesregierung,
2. § 2 Abs. 3 der Schiffsregisterordnung in Verbindung
mit
§ 2 Nr. 4 Buchst. a der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
(1) Das Binnenschiffsregister und das Seeschiffsregister für Schiffe, deren
Heimathafen im Gebiet des Landes Hessen liegt, sowie das Register für
Schiffsbauwerke, deren Bauort im Gebiet des Landes Hessen liegt, werden bei dem
Amtsgericht Wiesbaden geführt.
(2) Soweit der
Staatsvertrag zwischen den Ländern Nordrhein-Westfalen und Hessen
über die Führung des Binnenschiffsregisters und des Schiffsbauregisters vom 20.
Februar/11. März 1953 (GVBl. S. 125) und der
Staatsvertrag zwischen den Ländern
Baden-Württemberg und Hessen über die Führung des Schiffsregisters und des
Schiffsbauregisters vom 27. Februar/ 4. März 1953 (GVBl. S. 125) anderweitige
Regelungen treffen, bleiben diese unberührt.
(3) In Schiffsregistersachen ist die Urkundsbeamtin oder der Urkundsbeamte der
Geschäftsstelle zuständig für
1. die Bekanntmachung der Eintragungen,
2. die Gestattung der Einsicht in die Registerakten,
3. die Erteilung von Abschriften aus dem Register oder
den Registerakten,
4. die Beglaubigung von Abschriften,
5. die Erteilung von Bescheinigungen und Zeugnissen
mit Ausnahme der Schiffsurkunden an dritte Personen oder Stellen in den
gesetzlich vorgesehenen Fällen.
Zweiter Abschnitt
Zivilgerichtsbarkeit
Erster Titel
Wirtschaftsrecht
§ 7
Urheberrechtsstreitsachen
Aufgrund des § 105 Abs. 2 und 3 des Urheberrechtsgesetzes vom 9. September 1965
(BGBl. I S. 1273), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli 2008 (BGBl. I S.
1191), in Verbindung mit
§ 3 Nr. 1 der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Urheberrechtsstreitsachen, für die die Amtsgerichte
zuständig sind, werden
1. dem Amtsgericht Frankfurt am Main für die Bezirke
der Amtsgerichte in den Landgerichtsbezirken Darmstadt, Frankfurt am Main,
Gießen, Hanau, Limburg a.d. Lahn und Wiesbaden,
2. dem Amtsgericht Kassel für die Bezirke der
Amtsgerichte in den Landgerichtsbezirken Fulda, Kassel und Marburg
zugewiesen.
§ 8
Gerichtliche Entscheidungen
nach dem Ausführungsgesetz zum deutsch-österreichischen Konkursvertrag
Aufgrund des § 25 des Ausführungsgesetzes zum deutsch-österreichischen
Konkursvertrag vom 8. März 1985 (BGBl. I S. 535), zuletzt geändert durch Gesetz
vom 19. November 2004 (BGBl. I S. 2902), in Verbindung mit
§ 3 Nr. 15 der
Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege
verordnet der Minister der Justiz:
(1) Die Entscheidung über Ersuchen und Anträge nach den §§ 10, 11, 15, 17 und
18, jeweils auch in Verbindung mit § 24, des Ausführungsgesetzes zum
deutsch-österreichischen Konkursvertrag wird
1. dem Amtsgericht Frankfurt am Main für die Bezirke
der Landgerichte Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Limburg a.d.
Lahn und Wiesbaden,
2. dem Amtsgericht Kassel für die Bezirke der
Landgerichte Fulda, Marburg und Kassel
zugewiesen.
(2) Die Entscheidung über Rechtsmittel nach § 6, § 8 Abs. 2, den §§ 12 bis 14
und § 17 Abs. 2 Satz 6, jeweils auch in Verbindung mit § 24, des
Ausführungsgesetzes zum deutsch-österreichischen Konkursvertrag wird
1. dem Landgericht Frankfurt am Main für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Landgerichte Darmstadt, Gießen, Hanau, Limburg a.
d. Lahn und Wiesbaden,
2. dem Landgericht Kassel für den eigenen Bezirk und
die Bezirke der Landgerichte Fulda und Marburg
zugewiesen.
§ 9
Insolvenzgerichte
Aufgrund des § 2 Abs. 2 der Insolvenzordnung vom 5. Oktober 1994 (BGBl. I S.
2866), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840), in
Verbindung mit
§ 3 Nr. 14 Buchst. a der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Zusätzlich zu den Amtsgerichten am Sitz der Landgerichte
werden zu Insolvenzgerichten bestimmt:
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt das
Amtsgericht Offenbach am Main für den eigenen Bezirk und die Bezirke der
Amtsgerichte Langen und Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main
a) das Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe für den
eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Usingen,
b) das Amtsgericht Königstein im Taunus für den
eigenen Bezirk,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda das Amtsgericht
Bad Hersfeld für den eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts
Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Gießen das Amtsgericht
Friedberg (Hessen) für den eigenen Bezirk und den Bezirk der Amtsgerichte
Büdingen und Nidda,
5. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) das Amtsgericht Eschwege für den eigenen
Bezirk,
b) das Amtsgericht Fritzlar für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Melsungen,
c) das Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn das
Amtsgericht Wetzlar für den eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts
Dillenburg.
§ 10
Handels-, Genossenschafts- und
Partnerschaftsregister
Aufgrund des
1. § 125 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 des Gesetzes
über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 315-1, veröffentlichten
bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Juli 2008 (BGBl. I
S. 1188), auch in Verbindung mit § 160b Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes über die
Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, und § 1 der
Genossenschaftsregisterverordnung in der Fassung vom 16. Oktober 2006 (BGBl.
I S. 2269), geändert durch Gesetz vom 10. November 2006 (BGBl. I S. 2553),
und in Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. b der Verordnung zur Übertragung
von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege,
2. § 8a Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 4100-1, veröffentlichten
bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Dezember 2007
(BGBl. I S. 3089), auch in Verbindung mit § 156 Abs. 1 Satz 1 des
Genossenschaftsgesetzes in der Fassung vom 16. Oktober 2006 (BGBl. I S.
2231), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. September 2007 (BGBl. I S.
2178), und § 5 Abs. 2 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes vom 25. Juli
1994 (BGBl. I S. 1744), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. November 2006
(BGBl. I S. 2553), und in Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. f der Verordnung
zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege,
3. § 125 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und Satz 2, auch in
Verbindung mit § 147 Abs. 1 Satz 1 und § 160b Abs.1 Satz 2 des Gesetzes über
die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, und in Verbindung mit
§ 3 Nr. 10 Buchst. d der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege,
4. § 9 Abs. 1 Satz 3 des Handelsgesetzbuchs, auch in
Verbindung mit § 156 Abs. 1 Satz 1 des Genossenschaftsgesetzes und § 5 Abs.
2 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes, und in Verbindung mit
§ 3 Nr. 10
Buchst. h der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege
verordnet der Minister der Justiz:
(1) Zusätzlich zu den Amtsgerichten am Sitz der Landgerichte wird die Führung
des Handels- und Genossenschaftsregisters
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
dem Amtsgericht Offenbach am Main für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Langen (Hessen) und
Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main
a) dem Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe für den
eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Usingen,
b) dem Amtsgericht Königstein im Taunus für den
eigenen Bezirk,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda
dem Amtsgericht Bad Hersfeld für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Gießen
dem Amtsgericht Friedberg (Hessen) für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Büdingen und Nidda,
5. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) dem Amtsgericht Eschwege für den eigenen
Bezirk,
b) dem Amtsgericht Fritzlar für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Melsungen,
c) dem Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn
dem Amtsgericht Wetzlar für den eigenen Bezirk und
den Bezirk des Amtsgerichts Dillenburg
übertragen.
(2) Die Führung des Partnerschaftsregisters wird für alle Amtsgerichtsbezirke in
Hessen dem Amtsgericht Frankfurt am Main übertragen.
(3) Die Daten der bei einem Amtsgericht nach Abs. 1 und 2 geführten Register
werden auch allen anderen Amtsgerichten zur Einsicht und zur Erteilung von
Ausdrucken zugänglich gemacht.
(4) Zuständige Stelle für die Durchführung und Abwicklung des elektronischen
Abrufverfahrens aus den Registern nach Abs. 1 und 2 ist das Oberlandesgericht
Frankfurt am Main.
§ 11
Schuldnerverzeichnis
Aufgrund des § 915h Abs. 2 der Zivilprozessordnung in der Fassung vom 5.
Dezember 2005 (BGBl. I S. 3205, 2006 I S. 431, 2007 I S. 1781), zuletzt geändert
durch Gesetz vom 26. März 2008 (BGBl. I S. 441), in Verbindung mit
§ 2 Nr. 6
Buchst. c der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
(1) Neben den Schuldnerverzeichnissen bei den einzelnen Vollstreckungsgerichten
wird ein zentrales Schuldnerverzeichnis für die Bezirke aller Amtsgerichte in
Hessen bei dem Amtsgericht Hünfeld geführt. Die Vollstreckungsgerichte teilen
dem Amtsgericht Hünfeld die erforderlichen Daten auf elektronischem Weg aus den
bei ihnen geführten Schuldnerverzeichnissen mit.
(2) Die Datenverarbeitung wird im Auftrag und nach Maßgabe des
§ 4 Abs. 1 des
Hessischen Datenschutzgesetzes in der Fassung vom 7. Januar 1999 (GVBl. I S. 98)
für das Amtsgericht Hünfeld bei der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung in
Hünfeld vorgenommen.
(3) Den bei den Gerichten mit der Führung des Schuldnerverzeichnisses betrauten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Gerichtsvollzieherinnen und
Gerichtsvollziehern wird ein lesender Zugriff im Online-Verfahren auf die Daten
des zentralen Schuldnerverzeichnisses eingeräumt, soweit dies für die in § 915
Abs. 3 Satz 1 der Zivilprozessordnung genannten Aufgaben im Einzelfall
erforderlich ist. Alle Zugriffe werden bei der Hessischen Zentrale für
Datenverarbeitung in Hünfeld mit Behörden- und Nutzerkennung sowie Datum und
Uhrzeit protokolliert.
Zweiter Titel
Mahnverfahren
§ 12
Mahnverfahren
Aufgrund des § 689 Abs. 3 Satz 1 und 3, auch in Verbindung mit § 703d Abs. 2
Satz 2, der Zivilprozessordnung und in Verbindung mit
§ 2 Nr. 2 Buchst. a der
Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege
verordnet der Minister der Justiz:
Dem Amtsgericht Hünfeld werden die Mahnverfahren aus den
Bezirken der Amtsgerichte in Hessen zugewiesen.
Dritter Abschnitt
Strafgerichtsbarkeit
§ 13
Steuerstraftaten
Aufgrund des § 391 Abs. 2 Satz 1 der Abgabenordnung in der Fassung vom 1.
Oktober 2002 (BGBl. I S. 3869, 2003 I S. 61), zuletzt geändert durch Gesetz vom
8. April 2008 (BGBl. I S. 666), verordnet die Landesregierung:
In Strafsachen wegen Steuerstraftaten ist abweichend von §
391 Abs. 1 Satz 1 der Abgabenordnung für den eigenen Bezirk und den Bezirk des
Amtsgerichts Dillenburg das Amtsgericht Wetzlar örtlich zuständig.
§ 14
Jugendschöffengerichte
Aufgrund des § 33 Abs. 3 des Jugendgerichtsgesetzes in der Fassung vom 11.
Dezember 1974 (BGBl. I S. 3428), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Juli 2008
(BGBl. I S. 1212), in Verbindung mit
§ 4 Nr. 4 Buchst. b der Verordnung zur
Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der
Minister der Justiz:
Es werden gemeinsame Jugendschöffengerichte
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
a) beim Amtsgericht Bensheim für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Fürth und Lampertheim,
b) beim Amtsgericht Darmstadt für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Langen,
c) beim Amtsgericht Groß-Gerau für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim,
d) beim Amtsgericht Offenbach am Main für den
eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main beim
Amtsgericht Frankfurt am Main für den eigenen Bezirk und die Bezirke der
Amtsgerichte Bad Homburg v. d. Höhe, Königstein im Taunus und Usingen,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda
a) beim Amtsgericht Fulda für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld,
b) beim Amtsgericht Bad Hersfeld für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Hanau beim Amtsgericht
Gelnhausen für den eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts
Schlüchtern,
5. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) beim Amtsgericht Fritzlar für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Melsungen,
b) beim Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn beim
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn für den eigenen Bezirk und den Bezirk des
Amtsgerichts Weilburg,
7. im Bezirk des Landgerichts Marburg beim Amtsgericht
Marburg für den eigenen Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Biedenkopf,
Frankenberg (Eder) und Kirchhain,
8. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden beim
Amtsgericht Wiesbaden für den eigenen Bezirk und die Bezirke der
Amtsgerichte Idstein, Rüdesheim am Rhein und Bad Schwalbach
eingerichtet.
§ 15
Entscheidung in Strafsachen
Aufgrund des § 58 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes in Verbindung mit
§ 4
Nr. 1 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
(1) Die Entscheidungen in den zur Zuständigkeit des Schöffengerichts gehörenden
Strafsachen werden
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
a) dem Amtsgericht Bensheim für den eigenen Bezirk
und die Bezirke der Amtsgerichte Fürth und Lampertheim,
b) dem Amtsgericht Darmstadt für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Langen,
c) dem Amtsgericht Groß-Gerau für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim,
d) dem Amtsgericht Offenbach am Main für den
eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main
dem Amtsgericht Frankfurt am Main für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. Höhe,
Königstein im Taunus und Usingen,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda
a) dem Amtsgericht Fulda für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld,
b) dem Amtsgericht Bad Hersfeld für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Hanau
dem Amtsgericht Gelnhausen für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern,
5. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) dem Amtsgericht Fritzlar für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Melsungen,
b) dem Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn
dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Weilburg,
7. im Bezirk des Landgerichts Marburg
dem Amtsgericht Marburg für den eigenen Bezirk und
die Bezirke der Amtsgerichte Biedenkopf, Frankenberg (Eder) und
Kirchhain,
8. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden
dem Amtsgericht Wiesbaden für den eigenen Bezirk
und die Bezirke der Amtsgerichte Idstein, Rüdesheim am Rhein und Bad
Schwalbach.
zugewiesen.
(2) Die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen in Strafsachen, die zur
Zuständigkeit der Amtsrichterin oder des Amtsrichters allein gehören, wenn sich
ein Angeschuldigter bei Erhebung der Anklage oder der Stellung eines Antrags
nach § 417 der Strafprozessordnung in Untersuchungshaft oder
Hauptverhandlungshaft befindet, mit Ausnahme der Jugendsachen, die richterlichen
Entscheidungen und Maßnahmen, die die Amtsrichterin oder der Amtsrichter im
Vorverfahren zu treffen hat, soweit sie sich auf die Anordnung, Vollstreckung
oder Aufhebung der Untersuchungshaft oder Hauptverhandlungshaft beziehen, sowie
die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des § 115a der
Strafprozessordnung und nach den §§ 21 und 22 und § 39 Abs. 2 des Gesetzes über
die internationale Rechtshilfe in Strafsachen in der Fassung vom 27. Juni 1994
(BGBl. I S. 1538), zuletzt geändert durch Gesetz vom 6. Juni 2008 (BGBl. I S.
995), ausgenommen die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des §
128 der Strafprozessordnung, werden
1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt
a) dem Amtsgericht Bensheim für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Fürth,
b) dem Amtsgericht Darmstadt für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Langen,
c) dem Amtsgericht Groß-Gerau für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim,
d) dem Amtsgericht Offenbach am Main für den
eigenen Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt,
2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main
dem Amtsgericht Frankfurt am Main für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. Höhe,
Königstein im Taunus und Usingen,
3. im Bezirk des Landgerichts Fulda
a) dem Amtsgericht Fulda für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld,
b) dem Amtsgericht Bad Hersfeld für den eigenen
Bezirk und den Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda,
4. im Bezirk des Landgerichts Hanau
dem Amtsgericht Gelnhausen für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern,
5. im Bezirk des Landgerichts Kassel
a) dem Amtsgericht Fritzlar für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Melsungen,
b) dem Amtsgericht Korbach für den eigenen Bezirk
und den Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen,
6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn
dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Amtsgerichte Dillenburg und Weilburg,
7. im Bezirk des Landgerichts Marburg
dem Amtsgericht Marburg für den eigenen Bezirk und
die Bezirke der Amtsgerichte Biedenkopf, Frankenberg (Eder) und
Kirchhain,
8. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden
dem Amtsgericht Wiesbaden für den eigenen Bezirk
und die Bezirke der Amtsgerichte Idstein, Rüdesheim am Rhein und Bad
Schwalbach
zugewiesen.
ZWEITER TEIL
Landgerichte
Erster Abschnitt
Gerichtsverfassung,
Justizverwaltung
§ 16
Handelssachen
Aufgrund des § 93 des Gerichtsverfassungsgesetzes in Verbindung mit
§ 2 Nr. 1
Buchst. a der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Es bestehen
1. bei dem Landgericht Darmstadt
a) drei Kammern für Handelssachen für die Bezirke
der Amtsgerichte Langen, Offenbach am Main und Seligenstadt in Offenbach
am Main,
b) vier Kammern für Handelssachen für die Bezirke
der übrigen Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk,
2. bei dem Landgericht Frankfurt am Main sechzehn
Kammern für Handelssachen,
3. bei dem Landgericht Gießen zwei Kammern für
Handelssachen,
4. bei dem Landgericht Hanau zwei Kammern für
Handelssachen,
5. bei dem Landgericht Kassel drei Kammern für
Handelssachen,
6. bei dem Landgericht Limburg a. d. Lahn zwei Kammern
für Handelssachen,
7. bei dem Landgericht Marburg eine Kammer für
Handelssachen,
8. bei dem Landgericht Wiesbaden drei Kammern für
Handelssachen.
§ 17
Ernennung von
Handelsrichterinnen und Handelsrichtern
Aufgrund des
§ 1 Satz 1 des Gesetzes zur Bestimmung von Zuständigkeiten vom 3.
April 1998 (GVBl. I S. 98), geändert durch Gesetz vom 16. Oktober 2006 (GVBl. I
S. 510), bestimmt die Landesregierung:
Zuständig, nach § 108 des Gerichtsverfassungsgesetzes
ehrenamtliche Richterinnen und Richter der Kammern für Handelssachen
(Handelsrichterinnen und Handelsrichter) zu ernennen, ist die Präsidentin oder
der Präsident des Landgerichts.
Zweiter Abschnitt
Zivilgerichtsbarkeit
Erster Titel
Wirtschaftsrecht
§ 18
Patentstreitsachen
Aufgrund des § 143 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Patentgesetzes in der Fassung vom 16.
Dezember 1980 (BGBl. 1981 I S. 2), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli
2008 (BGBl. I S. 1191), in Verbindung mit
§ 3 Nr. 5 der Verordnung zur
Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der
Minister der Justiz:
Die Patentstreitsachen für die Bezirke der Landgerichte
des Landes Hessen werden dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 19
Urheberrechtsstreitsachen
Aufgrund des § 105 Abs. 1 und 3 des Urheberrechtsgesetzes in Verbindung mit
§ 3
Nr. 1 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Urheberrechtsstreitsachen, für die die Landgerichte in
erster Instanz oder in der Berufungsinstanz zuständig sind, werden
1. dem Landgericht Frankfurt am Main für den eigenen
Bezirk und die Bezirke der Landgerichte Darmstadt, Gießen, Hanau, Limburg
a.d. Lahn und Wiesbaden,
2. dem Landgericht Kassel für den eigenen Bezirk und
die Bezirke der Landgerichte Fulda und Marburg
zugewiesen.
§ 20
Gesellschaftsrechtliche
Angelegenheiten
Aufgrund des
1. § 98 Abs. 1 Satz 2 des Aktiengesetzes vom 6.
September 1965 (BGBl. I S. 1089), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Juli
2007 (BGBl. I S. 1330), auch in Verbindung mit § 98 Abs. 3 des
Aktiengesetzes, § 27 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz vom 6.
September 1965 (BGBl. I S. 1185), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10.
November 2006 (BGBl. I S. 2553), § 6 Abs. 2 Satz 2 und § 99 Abs. 1 des
Investmentgesetzes vom 15. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2676), zuletzt geändert
durch Gesetz vom 21. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3089), § 35 Abs. 3 Satz 1 des
Versicherungsaufsichtsgesetzes in der Fassung vom 17. Dezember 1992 (BGBl.
1993 I S. 3), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. Mai 2008 (BGBl. I S.
874) und § 6 Abs. 2 Satz 1 des Mitbestimmungsgesetzes vom 4. Mai 1976 (BGBl.
I S. 1153), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. August 2006 (BGBl. I S.
1911),
2. § 132 Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes, auch in
Verbindung mit § 260 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes, § 51b Satz 1 des
Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 4123-1, veröffentlichten
bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. April 2007 (BGBl.
I S. 542), § 99 Abs. 1 des Investmentgesetzes und § 36 Satz 1 des
Versicherungsaufsichtsgesetzes,
3. § 10 Abs. 4 Satz 1 des Umwandlungsgesetzes vom 28.
Oktober 1994 (BGBl. I S. 3210, 1995 I S. 428), zuletzt geändert durch Gesetz
vom 19. April 2007 (BGBl. I S. 542), in Verbindung mit § 327c Abs. 2 Satz 4
und § 293c Abs. 2 des Aktiengesetzes,
4. § 66 Abs. 3 Satz 1 des Wertpapiererwerbs- und
Übernahmegesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3822), zuletzt geändert
durch Gesetz vom 21. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3089),
verordnet die Landesregierung:
Die Zuständigkeit für
1. die gerichtliche Entscheidung über
a) die Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach § 98
Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes, § 27 des Einführungsgesetzes zum
Aktiengesetz, § 6 Abs. 2 Satz 2 und § 99 Abs. 1 des Investmentgesetzes,
§ 35 Abs. 3 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes und § 6 Abs. 2
Satz 1 des Mitbestimmungsgesetzes,
b) die richtige Ermittlung des maßgeblichen
Umsatzverhältnisses durch die Abschlussprüfer nach § 98 Abs. 3 des
Aktiengesetzes,
c) das Auskunftsrecht des Aktionärs nach § 132
Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes, das Auskunfts- und Einsichtsrechts des
Gesellschafters nach § 51b Satz 1 des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung und das Auskunftsrecht nach § 36
Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
d) die abschließenden Feststellungen der
Sonderprüfer nach § 260 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes, § 99 Abs. 1
des Investmentgesetzes und § 36 Satz 1 des
Versicherungsaufsichtsgesetzes,
e) die Auswahl und Bestellung der sachverständigen
Prüfer für die Angemessenheit der Barabfindung nach § 327c Abs. 2 Satz 3
des Aktiengesetzes,
2. bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, die sich aus dem
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz ergeben,
wird für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main übertragen.
§ 21
Topographieschutzsachen
Aufgrund des § 27 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Gebrauchsmustergesetzes in der Fassung
vom 28. August 1986 (BGBl. I S. 1456), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 7.
Juli 2008 (BGBl. I S. 1191), in Verbindung mit § 11 Abs. 2 des
Halbleiterschutzgesetzes vom 22. Oktober 1987 (BGBl. I S. 2294), zuletzt
geändert durch das Gesetz vom 7. Juli 2008 (BGBl. I S. 1191), und in Verbindung
mit
§ 3 Nr. 3 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Topographieschutzsachen nach dem
Halbleiterschutzgesetz werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 22
Sortenschutzstreitsachen
Aufgrund des § 38 Abs. 2 Satz 1 und 2, auch in Verbindung mit Abs. 4, des
Sortenschutzgesetzes in der Fassung vom 19. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3165),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli 2008 (BGBl. I S. 1191), und in
Verbindung mit § 3 Nr. 4 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Sortenschutzstreitsachen nach § 38 Abs. 1 und 4 des
Sortenschutzgesetzes werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 23
Kennzeichenstreitsachen
Aufgrund des § 140 Abs. 2 Satz 1 und 2 und des § 125e Abs. 3 des Markengesetzes
vom 25. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3082, 1995 I S. 156), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 7. Juli 2008 (BGBl. I S. 1191), jeweils in Verbindung mit
§ 3 Nr. 7
der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege
verordnet der Minister der Justiz:
Die Kennzeichenstreitsachen nach § 140 Abs. 1 des
Markengesetzes und die Gemeinschaftsmarkenstreitsachen nach § 125e Abs. 1 des
Markengesetzes werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem Landgericht
Frankfurt am Main übertragen.
§ 24
Umstellung von
Schuldverschreibungen auf Euro
Aufgrund des § 8 Abs. 4 Satz 3 und 4 des Gesetzes zur Umstellung von
Schuldverschreibungen auf Euro vom 9. Juni 1998 (BGBl. I S. 1242, 1250), zuletzt
geändert durch Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407), in Verbindung
mit
§ 3 Nr. 12 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die gerichtlichen Entscheidungen über Anfechtungsklagen
wegen der Unwirksamkeit der Umstellung oder der Änderung der
Emissionsbedingungen nach § 8 Abs. 1 des Gesetzes zur Umstellung von
Schuldverschreibungen auf Euro werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen
dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 25
Wettbewerbsbeschränkungen
Aufgrund des § 89 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der
Fassung vom 15. Juli 2005 (BGBl. I S. 2115), zuletzt geändert durch Gesetz vom
18. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2966), in Verbindung mit
§ 3 Nr. 6 der Verordnung
zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der
Minister der Justiz:
Die bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, für die nach § 87
des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen ausschließlich die Landgerichte
zuständig sind, werden
1. dem Landgericht Frankfurt am Main
für den eigenen Bezirk und die Bezirke der
Landgerichte Darmstadt, Gießen, Hanau, Limburg a. d. Lahn und Wiesbaden,
2. dem Landgericht Kassel
für den eigenen Bezirk und die Bezirke der
Landgerichte Fulda und Marburg
zugewiesen.
§ 26
Angemessenheit des Ausgleichs
für das Erlöschen und die Beseitigung von Mehrstimmrechten
Aufgrund des § 2 Abs. 4 des Spruchverfahrensgesetzes vom 12. Juni 2003 (BGBl. I
S. 838), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. April 2007 (BGBl. I S. 542), in
Verbindung mit § 5 Abs. 5 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz und
§ 3 Nr.
11 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege
verordnet der Minister der Justiz:
Die Zuständigkeit für die gerichtliche Überprüfung der
Angemessenheit des Ausgleichs für das Erlöschen und die Beseitigung der
Mehrstimmrechte nach § 5 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 Satz 2 des Einführungsgesetzes
zum Aktiengesetz wird für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem Landgericht
Frankfurt am Main übertragen.
§ 27
Unterlassungsklageverfahren
Aufgrund des § 6 Abs. 2 des Unterlassungsklagengesetzes in der Fassung vom 27.
August 2002 (BGBl. I S. 3423, 4346), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Juni
2008 (BGBl. I S. 1000), in Verbindung mit § 2 Nr. 3 der Verordnung zur
Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der
Minister der Justiz:
Die Rechtsstreitigkeiten nach dem
Unterlassungsklagengesetz werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 28
Gesellschaftsrechtliche
Spruchverfahren nach dem Spruchverfahrensgesetz, Verfahren nach § 10 des
Umwandlungsgesetzes
Aufgrund des § 2 Abs. 4 des Spruchverfahrensgesetzes in
Verbindung mit § 3 Nr. 13 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege und des § 10 Abs. 4 des Umwandlungsgesetzes in
Verbindung mit
§ 3 Nr. 8 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Verfahren nach § 1 des Spruchverfahrensgesetzes sowie
das Verfahren der gerichtlichen Auswahl und Bestellung der
Verschmelzungsprüferinnen und Verschmelzungsprüfer nach § 10 Abs. 1 des
Umwandlungsgesetzes
werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main übertragen.
§ 29
Geschmacksmuster-,
Gemeinschaftsgeschmacksmuster- und Gebrauchsmusterstreitsachen
Aufgrund des § 52 Abs. 2 und des § 63 Abs. 2 des Geschmacksmustergesetzes vom
12. März 2004 (BGBl. I S. 390), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli 2008
(BGBl. I S. 1191), jeweils in Verbindung mit § 3 Nr. 2 Buchst. a der Verordnung
zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege, sowie des § 27
Abs. 2 Satz 1 und 2 des Gebrauchsmustergesetzes in Verbindung mit
§ 3 Nr. 2
Buchst. b der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Geschmacksmusterstreitsachen und die
Gemeinschaftsgeschmacksmusterstreitsachen nach § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 des
Geschmacksmustergesetzes sowie die Gebrauchsmusterstreitsachen nach § 27 Abs. 1
des Gebrauchsmustergesetzes werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen
dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 30
Olympiaschutzstreitsachen
Aufgrund des § 9 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutz des olympischen Emblems und der
olympischen Bezeichnungen vom 31. März 2004 (BGBl. I S. 479) in Verbindung mit
§
3 Nr. 9 der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Streitsachen nach dem Gesetz zum Schutz des
olympischen Emblems und der olympischen Bezeichnungen werden für die Bezirke der
Landgerichte in Hessen dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 31
Kapitalmarktstreitsachen
Aufgrund des § 32b Abs. 2 der Zivilprozessordnung in Verbindung mit
§ 2 Nr. 2
Buchst. c der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der
Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Streitsachen nach § 32b Abs. 1 der Zivilprozessordnung
werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem Landgericht Frankfurt am
Main zugewiesen.
§ 32
Entscheidungen nach dem Gesetz
zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts und anderer
Rechtsvorschriften
Aufgrund des
1. § 142 Abs. 5 Satz 5 und 6, auch in Verbindung mit §
145 Abs. 5 Satz 3, § 148 Abs. 2 Satz 2, § 246 Abs. 3 Satz 3, § 249 Abs. 1
Satz 1, § 250 Abs. 3 Satz 1, § 251 Abs. 3, § 253 Abs. 2, § 254 Abs. 2 Satz
1, § 255 Abs. 3, § 256 Abs. 7 Satz 1, § 257 Abs. 2 Satz 1, § 259 Abs. 1 Satz
3, § 275 Abs. 4 Satz 1 und § 315 Satz 5 des Aktiengesetzes, § 17 Abs. 3 Satz
2 und Abs. 4 Satz 1, § 31 Abs. 3 Satz 1 und § 32 Satz 1 des
SE-Ausführungsgesetzes vom 22. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3675), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 10. November 2006 (BGBl. I S. 2553), § 36 Satz 1
und 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes und § 75 Abs. 2 des Gesetzes
betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung,
2. § 10 Abs. 4 des Umwandlungsgesetzes in Verbindung
mit § 293c Abs. 2 und § 320 Abs. 3 Satz 3 des Aktiengesetzes,
3. § 26 Abs. 1 Satz 2 und 3 des
SE-Ausführungsgesetzes,
jeweils in Verbindung mit
§ 3 Nr. 17 der Verordnung zur
Übertragung von Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der
Minister der Justiz:
Die Entscheidungen über
1. Anträge auf
a) Bestellung einer Sonderprüferin oder eines
Sonderprüfers nach § 142 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 4 Satz 1 des
Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
b) gerichtliche Gestattung der Nichtaufnahme von
Tatsachen in den Prüfungsbericht nach § 145 Abs. 4 und § 259 Abs. 1 Satz
3 des Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
c) Klagezulassung nach § 148 Abs. 1 Satz 1 des
Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
d) gerichtliche Bestellung
aa) der Vertragsprüferinnen und Vertragsprüfer
sowie Eingliederungsprüferinnen und Eingliederungsprüfer nach § 293c
Abs. 1 Satz 1 und § 320 Abs. 3 Satz 2 des Aktiengesetzes,
bb) der Sonderprüferinnen oder Sonderprüfer
nach § 315 Satz 1 des Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des
Versicherungsaufsichtsgesetzes,
e) gerichtliche Entscheidung über die
Zusammensetzung des Verwaltungsrates nach § 26 Abs. 1 Satz 1 des
SE-Ausführungsgesetzes,
2. Klagen auf
a) Anfechtung des Beschlusses der Hauptversammlung
nach § 243 Abs. 1 des Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des
Versicherungsaufsichtsgesetzes,
b) Feststellung der Nichtigkeit eines
Hauptversammlungsbeschlusses nach § 249 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes
und § 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
c) Feststellung der Nichtigkeit der Wahl von
Aufsichtsratsmitgliedern nach § 250 Abs. 3 Satz 1 des Aktiengesetzes und
§ 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
d) Anfechtung der Wahl von
Aufsichtsratsmitgliedern nach § 251 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes und
§ 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
e) Feststellung der Nichtigkeit des Beschlusses
über die Verwendung des Bilanzgewinns nach § 253 Abs. 2 des
Aktiengesetzes und § 36 Satz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
f) Anfechtung des Beschlusses über die Verwendung
des Bilanzgewinns nach § 254 Abs. 2 Satz 1 des Aktiengesetzes,
g) Anfechtung der Kapitalerhöhung gegen Einlagen
nach § 255 Abs. 1 des Aktiengesetzes,
h) Feststellung der Nichtigkeit des
Jahresabschlusses nach § 256 Abs. 7 Satz 1 des Aktiengesetzes und § 36
Satz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
i) Anfechtung der Feststellung des
Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung nach § 257 Abs. 2 Satz 1
des Aktiengesetzes und § 36 Satz 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes,
j) Nichtigerklärung der Gesellschaft nach § 275
Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes und § 75 Satz 1 des Gesetzes betreffend
die Gesellschaften mit beschränkter Haftung,
k) Feststellung der Nichtigkeit der Wahl und die
Anfechtung der Wahl von Aufsichtsorganmitgliedern nach § 17 Abs. 3 Satz
2 und Abs. 4 Satz 1 des SE-Ausführungsgesetzes,
l) Feststellung der Nichtigkeit der Wahl von
Verwaltungsratsmitgliedern nach § 31 Abs. 3 Satz 1 des
SE-Ausführungsgesetzes,
m) Anfechtung der Wahl von
Verwaltungsratsmitgliedern nach § 32 Satz 1 des SE-Ausführungsgesetzes
werden für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem
Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
Zweiter Titel
Sonstiges
§ 33
Angelegenheiten nach dem Gesetz
zur Ausführung des Abkommens über deutsche Auslandsschulden
Aufgrund des § 11 Abs. 3 Satz 1, auch in Verbindung mit § 16 Abs. 2, § 23 Abs. 1
Satz 1, § 25 Abs. 1, § 26 Satz 1, § 28 Abs. 1 Satz 2, den §§ 29, 30 und § 79
Satz 2 des Gesetzes zur Ausführung des Abkommens vom 27. Februar 1953 über
deutsche Auslandsschulden in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 7411-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert
durch Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407), verordnet die
Landesregierung:
Angelegenheiten, für die nach dem Gesetz zur Ausführung
des Abkommens vom 27. Februar 1953 über deutsche Auslandsschulden die
Landgerichte ausschließlich zuständig sind, werden für die Bezirke der
Landgerichte in Hessen dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.
§ 34
Baulandsachen
Aufgrund des § 219 Abs. 2 Satz 1 des Baugesetzbuchs in der Fassung vom 23.
September 2004 (BGBl. I S. 2415), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Dezember
2006 (BGBl. I S. 3316), verordnet die Landesregierung:
Die Verhandlung und Entscheidung über Anträge auf
gerichtliche Entscheidung nach § 217 Abs. 1 des Baugesetzbuchs wird
1. dem Landgericht Darmstadt für den eigenen Bezirk
und die Bezirke der Landgerichte Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Limburg
a. d. Lahn und Wiesbaden,
2. dem Landgericht Kassel für den eigenen Bezirk und
die Bezirke der Landgerichte Fulda und Marburg
zugewiesen.
Dritter Abschnitt
Strafgerichtsbarkeit
§ 35
Internationale Rechtshilfe in
Strafsachen
Aufgrund des § 78a Abs. 2 Satz 1 und 3 des Gerichtsverfassungsgesetzes in
Verbindung mit
§ 4 Nr. 2 Buchst. a der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die Entscheidungen in Strafsachen nach § 50 Satz 1, § 58
Abs. 2 und § 71 Abs. 4 des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in
Strafsachen aus dem Landgerichtsbezirk Hanau werden dem Landgericht Frankfurt am
Main zugewiesen.
DRITTER TEIL
Oberlandesgericht
§ 36
Auswärtige Senate des
Oberlandesgerichts
Aufgrund des § 116 Abs. 2 und 3 des Gerichtsverfassungsgesetzes in Verbindung
mit
§ 2 Nr. 1 Buchst. b der Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen im
Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
(1) Es bestehen außerhalb des Sitzes des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
1. für den Bezirk des Landgerichts Darmstadt sechs
Zivilsenate, davon ein Senat für Familiensachen, mit dem Sitz in Darmstadt,
2. für die Bezirke der Landgerichte Kassel, Marburg
und Fulda fünf Zivilsenate, davon zwei Senate für Familiensachen, mit dem
Sitz in Kassel.
Den in Satz 1 genannten auswärtigen Senaten wird die
gesamte Tätigkeit eines Zivilsenats oder eines Senats für Familiensachen
zugewiesen, soweit sich aus Abs. 2 nichts Anderes ergibt.
(2) Von der Zuweisung nach Abs. 1 Satz 2 sind ausgenommen
1. bei den Senaten in Darmstadt
a) Angelegenheiten, für die nach
aa) § 208 Abs. 1 des
Bundesentschädigungsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 251-1, veröffentlichten bereinigten Fassung,
zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S.
2840),
bb) § 91 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen,
cc) dem Gesetz über das gerichtliche Verfahren
in Landwirtschaftssachen in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 317-1, veröffentlichten bereinigten Fassung,
zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S.
2840),
das Oberlandesgericht zuständig ist,
b) Entscheidungen über die weiteren Beschwerden in
Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit einschließlich der
Kostensachen, die der Kostenordnung unterliegen,
c) Rechtsentscheide in Mietsachen nach § 541 Abs.
1 der Zivilprozessordnung in der am 31. Dezember 2001 geltenden Fassung
in Verbindung mit § 26 Nr. 6 des Gesetzes betreffend die Einführung der
Zivilprozessordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 310-2, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt
geändert durch Gesetz vom 21. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3189),
d) Familiensachen aus den Bezirken der
Amtsgerichte Groß-Gerau, Langen, Offenbach am Main, Rüsselsheim und
Seligenstadt,
e) die Tätigkeit des Vergabesenats nach dem
Vierten Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen,
f) Verfahren auf Rechtsgebieten, für die nach dem
Geschäftsverteilungsplan in der am 1. Januar 2008 geltenden Fassung
Spezialzuständigkeiten des 6. und 11. Zivilsenats begründet sind,
2. bei den Senaten in Kassel
a) die in Nr. 1 Buchst. a bis c und e bezeichneten
Angelegenheiten mit Ausnahme der Angelegenheiten nach § 22 Abs. 1 und §
48 des Gesetzes über das gerichtliche Verfahren in
Landwirtschaftssachen,
b) Rechtsmittel gegen Entscheidungen des
Amtsgerichts Alsfeld in Familiensachen aus dem Bezirk des Amtsgerichts
Lauterbach.
§ 37
Befugnisse nach dem
Familienrechtsänderungsgesetz
Aufgrund des Art. 7 § 1 Abs. 2a des Familienrechtsänderungsgesetzes in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 400-4, veröffentlichten
bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Februar 2007 (BGBl. I
S. 122), in Verbindung mit
§ 6 Nr. 1 der Verordnung zur Übertragung von
Ermächtigungen im Bereich der Rechtspflege verordnet der Minister der Justiz:
Die der Landesjustizverwaltung nach dem
Familienrechtsänderungsgesetz zustehenden Befugnisse werden auf die Präsidentin
oder den Präsidenten des Oberlandesgerichts übertragen.
§ 38
Rechtshilfeangelegenheiten in
Zivil- und Handelssachen
Aufgrund des
1. § 5 Satz 1 und des § 9 Abs. 2 Satz 2, jeweils auch
in Verbindung mit § 10, des Auslands-Rechtsauskunftsgesetzes vom 5. Juli
1974 (BGBl. I S. 1433), zuletzt geändert durch Gesetz vom 26. März 2007
(BGBl. I S. 358),
2. § 16a Abs. 3 Satz 1 des Einführungsgesetzes zum
Gerichtsverfassungsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 300-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt
geändert durch Gesetz vom 13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2894),
3. § 1069 Abs. 3 Satz 1 und des § 1074 Abs. 3 Satz 1
der Zivilprozessordnung,
4. § 1 Satz 1 und des § 7 Satz 1 des Gesetzes zur
Ausführung des Haager Übereinkommens vom 15. November 1965 über die
Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in
Zivil- oder Handelssachen und des Haager Übereinkommens vom 18. März 1970
über die Beweisaufnahme im Ausland in Zivil- oder Handelssachen vom 22.
Dezember 1977 (BGBl. I S. 3105)
verordnet die Landesregierung:
Zuständige Stelle für die Wahrnehmung der Aufgaben
1. nach § 5 Satz 1 und 2 und § 9 Abs. 2 Satz 2,
jeweils auch in Verbindung mit § 10, des Auslands-Rechtsauskunftgesetzes,
2. der Kontaktstelle im Sinne von Art. 2 der
Entscheidung 2001/470/EG des Rates vom 28. Mai 2001 über die Einrichtung
eines Europäischen Justiziellen Netzes für Zivil- und Handelssachen (ABl. EG
Nr. L 174 S. 25),
3. der Zentralstelle im Sinne von Art. 3 Satz 1 der
Verordnung (EG) Nr. 1393/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
13. November 2007 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher
Schriftstücke in Zivil- oder Handelssachen in den Mitgliedstaaten
(Zustellung von Schriftstücken) und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr.
1348/2000 des Rates (ABl. EU Nr. L 324 S. 79),
4.
a) der Zentralstelle im Sinne von Art. 3 Abs. 1,
b) der zuständigen Stelle für die Entgegennahme
von Ersuchen auf unmittelbare Beweisaufnahme im Sinne von Art. 17 Abs. 1
der Verordnung (EG) Nr. 1206/2001 des Rates vom 28.
Mai 2001 über die Zusammenarbeit zwischen den Gerichten der Mitgliedstaaten
auf dem Gebiet der Beweisaufnahme in Zivil- oder Handelssachen (ABl. EG Nr.
L 174 S. 1),
5. der Zentralen Behörde nach
a) Art. 2 Abs. 1 des Haager Übereinkommens vom 15.
November 1965 über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher
Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (BGBl. 1977 II S.
1452, 1453),
b) Art. 2 Abs. 1 Satz 1 des Haager Übereinkommens
vom 18. März 1970 über die Beweisaufnahme im Ausland in Zivil- oder
Handelssachen (BGBl. 1977 II S. 1452, 1472)
ist die Präsidentin oder der Präsident des
Oberlandesgerichts Frankfurt am Main.
VIERTER TEIL
Staatsanwaltschaft bei dem
Oberlandesgericht
§ 39
Entschädigung nach § 74f des
Strafgesetzbuches
Aufgrund des
§ 1 Satz 1 des Gesetzes zur Bestimmung von Zuständigkeiten
verordnet die Landesregierung:
Zuständig für die Entscheidung über Anträge auf
Entschädigungen nach § 74f des Strafgesetzbuches ist die Leitung der
Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht.
FÜNFTER TEIL
Schlussvorschriften
§ 40
Aufhebung von Vorschriften
Es werden aufgehoben:
1. die
Verordnung über
die Zuständigkeit des Landgerichts Frankfurt (Main) in Angelegenheiten nach
dem Gesetz zur Ausführung des Abkommens über deutsche Auslandsschulden
vom 12. Mai 1954 (GVBl. S. 95),
2. die
Verordnung über die Zuweisung der Patentstreitsachen an das Landgericht
Frankfurt (Main) vom 26. August 1960 (GVBl. S. 175),
3. die
Verordnung über die örtliche Zuständigkeit des Amtsgerichts Wetzlar in
Strafsachen wegen Steuervergehen vom 28. Mai 1968 (GVBl. I S. 153),
4. die Verordnung
über die Einrichtung gemeinsamer Jugendschöffengerichte vom 8. Juni 1968
(GVBl. I S. 168), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Dezember 2004
(GVBl. I S. 552),
5. die Verordnung
über die Zuweisung der Entscheidung in Strafsachen an ein Amtsgericht für
den Bezirk mehrerer Amtsgerichte vom 8. Juni 1968 (GVBl. I S. 170),
zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. Juni 2006 (GVBl. I S. 352),
6. die Verordnung
über die Zuweisung von Baulandsachen an ein Landgericht für den Bezirk
mehrerer Landgerichte vom 1. Oktober 1968 (GVBl. I S. 270),
7. die
Verordnung über die Zuständigkeit der Amtsgerichte und der Landgerichte in
Urheberrechtsstreitsachen vom 30. September 1974 (GVBl. I S. 467),
8. die
Verordnung über die Zuweisung von Familiensachen an ein Amtsgericht für die
Bezirke mehrerer Amtsgerichte vom 16. Dezember 1976 (GVBl. I S. 500),
zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Dezember 2004 (GVBl. I S. 552),
9. die Verordnung
über die Senate des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in Darmstadt und
Kassel vom 18. Mai 1977 (GVBl. I S. 279), zuletzt geändert durch
Verordnung vom 17. August 2007 (GVBl. I S. 539),
10. die
Verordnung über die Bildung von Kammern für Handelssachen vom 6.
September 1978 (GVBl. I S. 527), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16.
Oktober 2007 (GVBl. I S. 707),
11. die
Verordnung über die Zuweisung gerichtlicher Entscheidungen nach dem
Ausführungsgesetz zum deutsch-österreichischen Konkursvertrag an die Amts-
und Landgerichte in Frankfurt am Main und in Kassel vom 10. Juni 1985
(GVBl. I S. 83), geändert durch Verordnung vom 29. Dezember 2004 (GVBl. I S.
552),
12. die
Verordnung über die
Zuständigkeit in Topographieschutzsachen vom 17. Dezember 1987 (GVBl. I
S. 253),
13. die
Verordnung über die
Zuweisung von Sortenschutzstreitsachen vom 24. September 1993 (GVBl. I
S. 439), geändert durch Verordnung vom 3. Dezember 1997 (GVBl. I S. 408),
14. die
Verordnung über die
Zuweisung von Mahnverfahren an das Amtsgericht Hünfeld vom 24. September
1993 (GVBl. I S. 441), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. August 1997
(GVBl. I S. 292),
15. die
Verordnung zur Übertragung der Befugnisse nach dem
Familienrechtsänderungsgesetz vom 3. November 1994 (GVBl. I S. 635),
16. die
Verordnung über die
Zuweisung von Kennzeichenstreitsachen, Gemeinschaftsmarkenstreitsachen und
von Spruchverfahren vom 8. Mai 1995 (GVBl. I S. 216), geändert durch
Verordnung vom 4. Dezember 1996 (GVBl. I S. 539),
17. die
Anordnung über die Zuständigkeit für die Ernennung von Handelsrichterinnen
und Handelsrichtern vom 15. März 1996 (GVBl. I S. 116),
18. die
Verordnung über die
Bestimmung von Insolvenzgerichten vom 9. Juli 1997 (GVBl. I S. 259),
geändert durch Verordnung vom 29. Dezember 2004 (GVBl. I S. 552),
19. die
Verordnung über die Zuständigkeit des Landgerichts Frankfurt am Main im
Umstellungsverfahren nach dem Gesetz zur Umstellung von
Schuldverschreibungen auf Euro vom 23. Dezember 1998 (GVBl. I S. 586),
20. die
Verordnung über die
Zuständigkeit für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten nach den §§ 87 und 96 des
Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vom 12. Januar 1999 (GVBl. I S.
92),
21. die
Verordnung über die
örtliche Zuständigkeit für die gerichtliche Überprüfung der Angemessenheit
des Ausgleichs für das Erlöschen und die Beseitigung von Mehrstimmrechten
vom 18. Januar 1999 (GVBl. I S. 93),
22. die
Verordnung über die Führung des Handels-, Genossenschafts- und
Partnerschaftsregisters vom 28. September 2000 (GVBl. I S. 491), zuletzt
geändert durch Verordnung vom 15. Oktober 2007 (GVBl. I S. 706),
23. die
Verordnung über die Einführung der maschinellen Bearbeitung der
Mahnverfahren vom 23. März 2001 (GVBl. I S. 185), geändert durch
Verordnung vom 8. Juni 2006 (GVBl. I S. 352),
24. die
Zweite Verordnung zur Anpassung gerichtsorganisatorischer Regelungen vom
22. April 2002 (GVBl. I S. 88), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16.
Oktober 2007 (GVBl. I S. 707),
25. die
Verordnung über die
Abhaltung von Gerichtstagen der Amtsgerichte vom 10. Oktober 2003 (GVBl.
I S. 291), geändert durch Verordnung vom 29. Dezember 2004 (GVBl. I S. 552),
26. die
Verordnung über die
Zuweisung von gesellschaftsrechtlichen Spruchverfahren nach dem
Spruchverfahrensgesetz sowie über Verfahren nach § 10 des
Umwandlungsgesetzes vom 19. Februar 2004 (GVBl. I S. 98), geändert durch
Verordnung vom 20. November 2006 (GVBl. I S. 649),
27. die
Verordnung zur
Bestimmung der zuständigen Stelle in Rechtshilfeangelegenheiten in Zivil-
und Handelssachen vom 15. Dezember 2004 (GVBl. I S. 452),
28. die
Anordnung
über die Errichtung und die Zuständigkeit von amtsgerichtlichen Zweigstellen
vom 29. Dezember 2004 (GVBl. I S. 552), zuletzt geändert durch Anordnung vom
31. August 2006 (GVBl. I S. 507),
29. die
Verordnung über die Zuständigkeit in Geschmacksmuster-,
Gemeinschaftsgeschmacksmuster- und Gebrauchsmusterstreitsachen vom 8.
April 2005 (GVBl. I S. 267),
30. die
Verordnung über die
Zuständigkeit in Olympiaschutzstreitsachen vom 8. April 2005 (GVBl. I S.
267),
31. die
Verordnung über
die Führung des Vereinsregisters vom 16. Juli 2005 (GVBl. I S. 553),
32. die
Verordnung zur Regelung des Bereitschaftsdienstes vom 15. September 2005
(GVBl. I S. 643),
33. die
Verordnung über die Zuständigkeit in Kapitalmarktstreitsachen nach § 32b
Abs. 1 Satz 1 der Zivilprozessordnung vom 13. Januar 2006 (GVBl. I S.
25),
34. die
Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Gesetz zur Unternehmensintegrität
und Modernisierung des Anfechtungsrechts und nach anderen Rechtsvorschriften
vom 6. April 2006 (GVBl. I S. 101),
35. die
Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in gesellschaftsrechtlichen
Angelegenheiten vom 12. November 2007 (GVBl. I S. 799),
36. die
Verordnung zur Errichtung eines zentralen Schuldnerverzeichnisses vom
30. November 2007 (GVBl. I S. 828),
37. die
Anordnung zur Bestimmung der für die Gewährung der Entschädigung nach § 74f
des Strafgesetzbuches zuständigen Stelle vom 1. Juni 1995 (GVBl. I S.
394),
38. die
Verordnung zur Bestimmung des zuständigen Landgerichts für Entscheidungen
nach § 50 Satz 1, § 58 Abs. 2 und § 71 Abs. 4 des Gesetzes über die
internationale Rechtshilfe in Strafsachen aus dem Landgerichtsbezirk Hanau
vom 4. Juni 1998 (GVBl. I S. 286),
39. die
Verordnung über die Führung des Binnenschiffsregisters und
Schiffsbauregisters vom 26. August 1960 (GVBl. S. 175),
40. die
Verordnung über die Führung des Seeschiffsregisters vom 21. März 1966
(GVBl. I S. 56),
41. die
Verordnung zur Bestimmung der Zuständigkeit des Urkundsbeamten der
Geschäftsstelle in Schiffsregistersachen vom 24. Dezember 1980 (GVBl.
1981 I S. 26) .
§ 41
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2013 außer Kraft.


