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außer Kraft infolge Zeitablauf

 

Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit zur Entscheidung in gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten

Vom 10. Mai 1977
GVBl. I S. 183

Auf Grund

1. des § 98 Abs. 1 Satz 2 und des § 132 Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes vom 6. September 1965 (BGBl. I S. 1089), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 1976 (BGBl. I S. 3341), und des § 30 Satz 3 des Umwandlungsgesetzes in der Fassung vom 6. November 1969 (BGBl. I S. 2081), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. August 1975 (BGBl. I S. 2253);

 2. des § 98 Abs. 3, des § 363 Abs. 1 Satz 3, des § 366 Abs. 4, des § 370 Abs. 1 Satz 3, des § 377 Abs. 1, des § 384 Abs. 6, des § 386 Abs. 3, des § 389 Abs. 5 und des § 393 Abs. 3 des Aktiengesetzes, des § 27 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz vom 6. September 1965 (BGBl. I S. 1185), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai 1974 (BGBl. I S. 1037), des § 3 Satz 2 des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften in der Fassung vom 14. Januar 1970 (BGBl. I S. 128), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. März 1976 (BGBl. I S. 725), des § 35 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen in der Fassung vom 6. Juni 1931 (RGBl. I S. 315, 750), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1975 (BGBl. I S. 3139), des § 77 Abs. 1 Satz 2 des Betriebsverfassungsgesetzes 1952 vom 11. Oktober 1952 (BGBl. I S. 681), zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Mai 1976 (BGBl. I S. 1153), - jeweils in Verbindung mit § 98 Abs. 1 Satz 2 des Aktiengesetzes -;

 3. des § 169 Abs. 1, des § 260 Abs. 1 Satz 1, des § 270 Abs. 3 Satz 3, des § 306 Abs. 1 Satz 2, des § 320 Abs. 6 Satz 2, des § 330 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 1, des § 336 Abs. 2 Satz 3, des § 361 Abs. 3 Satz 1, des § 375 Abs. 2 Satz 2, des § 388 und des § 396 Abs. 2 Satz 1 des Aktiengesetzes, des § 36 Satz 1 und des § 57 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen, - jeweils in Verbindung mit § 132 Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes -

wird verordnet:

§ 1


(1) Die gerichtliche Entscheidung


1. über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats nach § 98 Abs. 1 Satz 1, § 30 Abs. 3 Satz 2, § 31 Abs. 1 Satz 2, § 363 Abs. 1 Satz 3, § 366 Abs. 4, § 370 Abs. 1 Satz 3, § 377 Abs. 1, § 384 Abs. 6, § 385 f, 385 m Abs. 5, § 386 Abs. 3, § 389 Abs. 5 und § 393 Abs. 3 des Aktiengesetzes, § 27 des Einführungsgesetzes zum Aktiengesetz, § 3 Satz 2 des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften, § 35 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen und § 77 Abs. 1 Satz 2 des Betriebsverfassungsgesetzes 1952;

 2. über den Streit, ob der Abschlußprüfer das nach § 3 des Mitbestimmungsergänzungsgesetzes vom 7. August 1956 (BGBl. I S. 707), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. April 1967 (BGBl. I S. 505), maßgebliche Umsatzverhältnis richtig ermittelt hat, nach § 98 Abs. 3 des Aktiengesetzes;

 3. über das Auskunftsrecht des Aktionärs nach § 132 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetz, über das Auskunfts- und Einsichtsrecht des Gesellschafters nach § 51b des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und das Auskunftsrecht nach § 36 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen;

 4. über Meinungsverschiedenheiten zwischen Gesellschaft und Abschlußprüfern nach § 169 Abs. 1, § 270 Abs. 3 Satz 3, § 330 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 1, § 336 Abs. 2 Satz 3, § 361 Abs. 3 Satz 1 und § 396 Abs. 2 Satz 1 des Aktiengesetzes und nach § 57 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen;

 5. über die abschließenden Feststellungen der Sonderprüfer nach § 260 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes und nach § 36 Satz 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmungen;

 6. über die Bestimmung des Ausgleichs oder der Abfindung nach § 304 Abs. 3, § 305 Abs. 5, § 320 Abs. 6, § 375 Abs. 2 und § 388 des Aktiengesetzes und nach § 30 Satz 1 des Umwandlungsgesetzes;

 7. über die Nachprüfung des Umtauschverhältnisses nach § 352 c, § 353 Abs. 1, § 354 Abs. 2 Satz 1, § 355 Abs. 2 Satz 1, § 356 Abs. 2 Satz 1, § 357 Abs. 2 Satz 1, § 358 Abs. 2 Satz 1, § 358 a Satz 2, § 359 Abs. 2 Satz 1 und § 360 Abs. 2 Satz 1 des Aktiengesetzes, § 31 a des Gesetzes über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und über die Verschmelzung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung;

8. über die Auswahl und Bestellung der sachverständigen Prüfer für die Angemessenheit der Barabfindung nach § 327c Abs. 2 Satz 3 des Aktiengesetzes;

9. über die Angemessenheit der Barabfindung nach § 327f Abs. 1 Satz 2 und 3 des Aktiengesetzes

wird für die Bezirke der Landgerichte in Hessen dem Landgericht Frankfurt am Main übertragen.


(2) Die Zuständigkeiten für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, die sich aus dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz ergeben, werden dem Landgericht Frankfurt am Main zugewiesen.

 

§ 2


Soweit bei den bisher zuständigen Gerichten Verfahren nach § 1 anhängig sind, gehen sie in dem Stande, in dem sie sich befinden, auf das Landgericht Frankfurt am Main über.

 

§ 3


Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2007 außer Kraft.

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