aufgehoben; vgl.
GVBl. 2008 I S. 822;
GVBl. II 210-98 § 40
Verordnung über die Zuweisung von
Kennzeichenstreitsachen, Gemeinschaftsmarkenstreitsachen und von Spruchverfahren
Vom 8. Mai 1995
GVBl. I S. 216
Auf Grund des § 140 Abs. 2 Satz 1 des Markengesetzes vom 25. Oktober 1994 (BGBl.
I S. 3082; 1995 I S. 428) und des § 306 Abs. 3 Satz 1 des Umwandlungsgesetzes vom
28. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3210), jeweils in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur
Übertragung der Ermächtigungen nach § 140 Abs. 2 Satz 1 des Markengesetzes und
nach § 306 Abs. 3 Satz 1 des Umwandlungsgesetzes vom 23. März 1995 (GVBl. I S. 167)
wird verordnet:
§ 1
Die Kennzeichenstreitsachen nach § 140 Abs. 1 des Markengesetzes, die
Gemeinschaftsmarkenstreitsachen nach § 125 e Abs. 1 des Markengesetzes und die
Spruchverfahren nach § 305 des Umwandlungsgesetzes werden für die Bezirke der
Landgerichte in Hessen dem Landgericht Frankfurt am Main übertragen.
§ 2
(1) Soweit bei den bisher zuständigen Gerichten Kennzeichenstreitsachen nach § 140
Abs. 1 des Markengesetzes, die Gemeinschaftsmarkenstreitsachen nach § 125e Abs. 1
des Markengesetzes und Spruchverfahren nach § 305 des Umwandlungsgesetzes anhängig
sind, gehen sie in dem Stande, in dem sie sich befinden, auf das Landgericht Frankfurt am
Main über.
(2) Die Zuständigkeit des Landgerichts Frankfurt am Main für die vor dem 1. Januar 1995
eingeleiteten Umwandlungen auf Grund des
§ 1 Nr.
6 der Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit zur Entscheidung in
gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten vom 10. Mai 1977 (GVBl. I S. 183), geändert
durch Verordnung vom 16. April 1984 (GVBl. I S. 121), bleibt unberührt.
§ 3
§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung
in Kraft.