


Verordnung zur Übertragung von
Zuständigkeiten in gerichtlichen Verfahren nach dem
Bundespersonalvertretungsgesetz, dem Hessischen Personalvertretungsgesetz, dem
Bundesdisziplinargesetz, dem Hessischen Disziplinargesetz, dem Heilberufsgesetz
und dem Steuerberatungsgesetz
Vom 18. Februar 2008
GVBl. I S. 22
Aufgrund
1. des § 84 Abs. 2 Satz 3 des
Bundespersonalvertretungsgesetzes vom 15. März 1974 (BGBl. I S. 693),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1897),
verordnet die Landesregierung,
2. des
§
112 Abs. 2 Satz 6 des Hessischen Personalvertretungsgesetzes vom 24.
März 1988 (GVBl. I S. 103), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. September
2007 (GVBl. I S. 640),
3. des
§ 52 Abs. 5 des
Hessischen Disziplinargesetzes vom 21. Juli 2006 (GVBl. I S. 394) und
des § 6b
Abs. 3 des Hessischen Gesetzes zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung
in der Fassung vom 27. Oktober 1997 (GVBl. I S. 381), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 21. Juli 2006 (GVBl. I S. 394),
4. des
§ 53 Abs. 5 des Heilberufsgesetzes in der Fassung vom 7. Februar 2003
(GVBl. I S. 66, 242), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Oktober 2006
(GVBl. I S. 519),
5. des § 99 Abs. 7 des Steuerberatungsgesetzes vom 4.
November 1975 (BGBl. I S. 2736), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22.
Dezember 2006 (BGBl. I S. 3416),
verordnet der Minister der Justiz:
§ 1
(1) Der Präsidentin oder dem Präsidenten des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs
wird die Zuständigkeit übertragen,
1. nach § 84 Abs. 2 Satz 3 des
Bundespersonalvertretungsgesetzes die ehrenamtlichen Richterinnen und
Richter zu berufen,
2. nach
§
112 Abs. 2 Satz 3 des Hessischen Personalvertretungsgesetzes die
ehrenamtlichen Beisitzerinnen und Beisitzer zu berufen,
3. nach
§ 52 Abs. 4
Satz 1 des Hessischen Disziplinargesetzes und
§ 6b
Abs. 2 Satz 1 des Hessischen Gesetzes zur Ausführung der
Verwaltungsgerichtsordnung Vorschlagslisten für die Wahl von
Beamtenbeisitzerinnen und Beamtenbeisitzern aufzustellen.
(2) Der Präsidentin oder dem Präsidenten des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs
wird die Zuständigkeit übertragen, im Benehmen mit der für das Gesundheitswesen
und der für das Veterinärwesen zuständigen Ministerin oder dem hierfür
zuständigen Minister
1. nach
§ 53 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Heilberufsgesetzes die
Vorsitzenden und deren Stellvertreter und Stellvertreterinnen, die weiteren
berufsrichterlichen Mitglieder sowie die ehrenamtlichen Richterinnen und
Richter der Berufsgerichte zu ernennen,
2. nach
§ 53 Abs. 4 des Heilberufsgesetzes den Antrag auf Amtsenthebung zu
stellen.
§ 2
Der Präsidentin oder dem Präsidenten des Oberlandesgerichts wird die
Zuständigkeit übertragen, nach § 99 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2 des
Steuerberatungsgesetzes die Anzahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter
zu bestimmen und diese zu ernennen.
§ 3
Es werden aufgehoben:
1. die
Anordnung über die
Zuständigkeit zur Berufung von Bundesbediensteten als Beisitzer der
Fachkammern (Fachsenate) nach dem Bundespersonalvertretungsgesetz vom
16. Juli 2003 (GVBl. I S. 230),
2. die
Verordnung zur
Regelung von Zuständigkeiten nach dem Heilberufsgesetz vom 17. September
2001 (GVBl. I S. 426), geändert durch Verordnung vom 8. Juni 2006 (GVBl. I
S. 352) und
3. die
Verordnung über Zuständigkeiten für die Bestellung der Beamtenbeisitzerinnen
und Beamtenbeisitzer im gerichtlichen Disziplinarverfahren vom 19.
September 2006 (GVBl. I S. 528).
§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2012 außer Kraft.

