



Verordnung zur Regelung der
Zuständigkeiten nach dem Bundesdatenschutzgesetz und anderen Gesetzen zum
Datenschutz
Vom 10. Februar 2005
GVBl. I S. 90
Verkündet am 17. Februar 2005
Aufgrund des § 38 Abs. 6 des Bundesdatenschutzgesetzes in der Fassung vom 14.
Januar 2003 (BGBl. I S. 67), des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 603),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. August 2004 (BGBl. I S. 2198), und des
Art. 2 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom 28. Januar 1981 zum Schutz des
Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten vom 13. März
1985 (BGBl. II S. 538) wird verordnet:
§ 1
Das Regierungspräsidium Darmstadt ist zuständige Behörde
1. nach § 38 Abs. 6 des Bundesdatenschutzgesetzes für
die Kontrolle der Durchführung des Datenschutzes im Anwendungsbereich des
Dritten Abschnitts des Bundesdatenschutzgesetzes,
2. für die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten nach § 43 des Bundesdatenschutzgesetzes,
3. für die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten nach § 9 des Teledienstedatenschutzgesetzes vom 22. Juli
1997 (BGBl. I S. 1870, 1871), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember
2001 (BGBl. I S. 3721),
4. für die Leistung von Hilfe nach Art. 13 Abs. 2
Buchst. a des Übereinkommens zum Schutz des Menschen bei der automatischen
Verarbeitung personenbezogener Daten.
§ 2
Für Verfahren, die vor dem 1. März 2005 begonnen wurden und noch nicht beendet
sind, richtet sich die Zuständigkeit nach dem vor dem 1. März 2005 geltenden
Recht.
§ 3
Es werden aufgehoben
1. die
Anordnung über die zuständige Aufsichtsbehörde nach den §§ 30 und 40 des
Bundesdatenschutzgesetzes vom 10. Januar 1978 (GVBl. I S. 49),
2. die
Verordnung über
die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach
§ 42 des Bundesdatenschutzgesetzes vom 24. Juli 1979 (GVBl. I S. 196),
3. die
Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Mediendienste-Staatsvertrag vom
17. September 1997 (GVBl. I S. 359),
4. die Anordnung zur Bezeichnung der bei der
Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Menschen bei der automatischen
Verarbeitung personenbezogener Daten zur Leistung von Hilfe verpflichteten
Stelle vom 23. Januar 1987 (GVBl. I S. 23).
§ 4
Diese Verordnung tritt am 1. März 2005 in Kraft. Sie tritt mit Ausnahme des § 3
mit Ablauf des 31. Dezember 2010 außer Kraft.


