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aufgehoben; vgl. GVBl. 2007 I S. 571, GVBl. II 310-106 § 2

 

Verordnung über die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach den §§ 111, 113 und 126 bis 128 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten

Vom 16. Dezember 1974
GVBl. I S. 672, 673


Auf Grund des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) vom 24. Mai 1968 (Bundesgesetzbl. I S. 481), zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. März 1974 (Bundesgesetzbl. I S. 469), verordnet die Landesregierung:

 

§ 1


(1) Zuständige Verwaltungsbehörde für die Verfolgung und Ahndung von

1. Ordnungswidrigkeiten nach § 111 OWiG ist der Regierungspräsident in Kassel;

2. Ordnungswidrigkeiten nach § 113 OWiG ist in Gemeinden mit 7 500 und mehr Einwohnern der Gemeindevorstand, im übrigen der Landrat als Behörde der Landesverwaltung;

3. Ordnungswidrigkeiten nach § 126 OWiG ist in den Landkreisen der Landrat als Behörde der Landesverwaltung, in den kreisfreien Städten der Magistrat;

4. Ordnungswidrigkeiten nach den §§ 127 und 128 OWiG ist, soweit die zuständige Verwaltungsbehörde nicht nach § 131 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 oder einer Rechtsverordnung nach § 36 Abs. 3 in Verbindung mit § 131 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 OWiG bestimmt ist, der Regierungspräsident.

 

§ 2


Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.

  

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