


Verordnung über Zuständigkeiten
nach dem Schutzbereichgesetz, dem Landbeschaffungsgesetz und dem
Wertausgleichsgesetz
Vom 7. November 2006
GVBl. I S. 558
Aufgrund
1. des § 17 des Schutzbereichgesetzes vom 7. Dezember
1956 (BGBl. I S. 899), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. August 2005
(BGBl. I S. 2354),
2. der §§ 8, 28 Abs. 1 und § 65 Abs. 2 Satz 1 des
Landbeschaffungsgesetzes vom 23. Februar 1957 (BGBl. I S. 134), zuletzt
geändert durch Gesetz vom 12. August 2005 (BGBl. I S. 2354), und
3. des § 9 Satz 2 des Wertausgleichsgesetzes vom 12.
Oktober 1971 (BGBl. I S. 1625), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Juni
2001 (BGBl. I S. 1149),
wird, soweit Zuständigkeiten nach den §§ 4 bis 6 des
Landbeschaffungsgesetzes bestimmt werden, im Benehmen mit dem Bundesministerium
des Innern verordnet:
§ 1
Festsetzungsbehörde nach § 17 des Schutzbereichgesetzes ist das
Regierungspräsidium, in dessen Bezirk der Schutzbereich liegt. Liegt ein
Schutzbereich in mehreren Regierungsbezirken, so bestimmt die für innere
Angelegenheiten zuständige Ministerin oder der hierfür zuständige Minister die
Festsetzungsbehörde.
§ 2
Zuständige Behörde nach den §§ 4 bis 6 des Landbeschaffungsgesetzes, für
Enteignungen nach § 28 Abs. 1 des Landbeschaffungsgesetzes und für Festsetzungen
nach § 65 Abs. 2 Satz 1 des Landbeschaffungsgesetzes ist das
Regierungspräsidium.
§ 3
Zuständige Behörde nach § 9 Satz 2 des Wertausgleichsgesetzes ist das
Regierungspräsidium, in dessen Bezirk das Grundstück liegt.
§ 4
Es werden aufgehoben:
1. die
Hessische
Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Schutzbereichgesetz und dem
Landbeschaffungsgesetz vom 19. Juni 1957 (GVBl. S. 75) ),
2. die
Anordnung zur Bestimmung der Behörde nach § 9 Satz 2 des
Wertausgleichsgesetzes vom 25. Oktober 1972 (GVBl. I S. 343) ).
§ 5
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2011 außer Kraft.

