aufgehoben; vgl. GVBl.
2003 I S. 492;
GVBl. II 34-45 § 3
Verordnung über Zuständigkeiten nach dem
Jugendschutzgesetz und dem Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften
Vom 23. Januar 1987
GVBl. I S. 22
Auf Grund des
§ 1 des
Hessischen Ausführungsgesetzes zum Jugendschutzgesetz vom 11. November 1986 (GVBl. I
S. 297) verordnet der Sozialminister und auf Grund des § 36 Abs. 2 Satz 1 des
Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 2. Januar 1975 (BGBl. I S. 81,
520), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1986 (BGBl. I S. 2496), verordnet
die Landesregierung:
§ 1
(1) Zuständige Behörden und Stellen nach dem Jugendschutzgesetz vom 25. Februar 1985
(BGBl. I S. 425) sind
1. die Vollzugspolizei für Maßnahmen zum Schutze von Kindern oder Jugendlichen nach
§ 1;
2. der Gemeindevorstand
a) für die Zulassung von Ausnahmen nach § 5 Abs. 3
b) für Anordnungen nach § 10.
(2) Oberste Landesbehörde im Sinne der §§ 6 und 7 des Jugendschutzgesetzes ist der
Sozialminister.
§ 2
Zuständige Verwaltungsbehörde für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten
1. nach § 12 Abs. 1 bis 3 des Jugendschutzgesetzes und
2. nach § 21 a des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften
in der Fassung vom 12. Juli 1985 (BGBl. I S. 1503) ist
in Gemeinden mit 7 500 und mehr Einwohnern der Gemeindevorstand, im übrigen der
Landrat als Behörde der Landesverwaltung.
§ 3
Die Bestimmung der zuständigen Bußgeldbehörde für Ordnungswidrigkeiten nach § 14
Abs. 1 des Gesetzes zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit vom 14. Januar 1958
(StAnz. S. 186) wird aufgehoben.
§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung
in Kraft.