



aufgehoben;
vgl. GVBl. 2007 I S. 694,
GVBl. II 34-64 § 5
Verordnung über Zuständigkeiten
nach dem Jugendschutzgesetz
Vom 16. Dezember 2003
GVBl. I S. 492
Aufgrund des
§ 1 des Hessischen
Ausführungsgesetzes zum Jugendschutzgesetz vom 11. November 1986 (GVBl. I S.
297), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Oktober 2003 (GVBl. I S. 283),
verordnet die Sozialministerin und aufgrund des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes
über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 603),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. August 2002 (BGBl. I S. 3387), verordnet
die Landesregierung:
§ 1
(1) Zuständige Behörden und Stellen nach dem Jugendschutzgesetz vom 23. Juli
2002 (BGBl. I S. 2730) sind
1. die Polizeibehörde für Maßnahmen zum Schutze von
Kindern oder Jugendlichen nach § 8;
2. der Gemeindevorstand
a) für die Zulassung von Ausnahmen nach § 4 Abs. 4 und
§ 5 Abs. 3
b) für Anordnungen nach § 7.
(2) Oberste Landesbehörde im Sinne der §§ 11 bis 14 des Jugendschutzgesetzes ist
die für das Kinder- und Jugendrecht zuständige Ministerin oder der hierfür
zuständige Minister.
§ 2
Zuständige Verwaltungsbehörde für die Verfolgung und Ahndung von
Ordnungswidrigkeiten nach § 28 des Jugendschutzgesetzes ist in Gemeinden mit
mehr als 7 500 Einwohnern der Gemeindevorstand, im Übrigen die Landrätin oder
der Landrat als Behörde der Landesverwaltung.
§ 3
Die
Verordnung
über Zuständigkeiten nach dem Jugendschutzgesetz und dem Gesetz über die
Verbreitung jugendgefährdender Schriften vom 23. Januar 1987 (GVBl. I S. 22)
wird aufgehoben.
§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2009 außer Kraft.


