


Verordnung über die Bestimmung
der zahnärztlichen Stelle nach § 17a der Röntgenverordnung
Vom 17. Mai 2005
GVBl. I S. 351
Aufgrund
des
§ 5 Abs. 3 des Heilberufsgesetzes in der Fassung vom 7. Februar 2003 (GVBl.
I S. 66, 242), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Dezember 2004 (GVBl. I S.
506),
verordnet die Landesregierung,
soweit der Landeszahnärztekammer Aufgaben übertragen
werden, mit deren Einwilligung,
des § 1 Abs.
2 Nr. 2 des Gesetzes über die Bestimmung von Sachverständigen und
Sachverständigenorganisationen im Rahmen der Qualitätssicherung bei der
medizinischen Strahlenanwendung vom 27. Februar 2004 (GVBl. I S. 93),
bestimmt die Sozialministerin:
§ 1
Bestimmung der zahnärztlichen
Stelle
(1) Zahnärztliche Stelle nach § 17a Abs. 1 Satz 1 Röntgenverordnung in der
Fassung vom 30. April 2003 (BGBl. I S. 605) ist die Landeszahnärztekammer
Hessen.
(2) Die zahnärztliche Stelle erfüllt die Aufgaben nach § 17a Abs. 2
Röntgenverordnung nach Maßgabe der Richtlinie „Ärztliche und zahnärztliche
Röntgenstellen – Richtlinie zur Strahlenschutzverordnung und zur
Röntgenverordnung“ vom 30. Dezember 2003 (GMBl. 2004 S. 258) in der jeweils
geltenden Fassung gegenüber dem Strahlenschutzverantwortlichen beim Betrieb von
Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung von Menschen in der Zahnheilkunde.
(3) Das fachliche Weisungsrecht bleibt dem für die Röntgenverordnung zuständigen
Ministerium vorbehalten.
§ 2
Kostenerhebung
Die Landeszahnärztekammer Hessen trägt die Kosten der zahnärztlichen Stelle. Für
Amtshandlungen der zahnärztlichen Stelle nach § 17a Röntgenverordnung werden
Kosten (Gebühren und Auslagen) nach Maßgabe der Kostensatzung der
Landeszahnärztekammer Hessen erhoben (§ 8 in Verbindung mit
§ 5 Abs. 3 Satz 4 bis 7 des Heilberufsgesetzes).
§ 3
In-Kraft-Treten,
Außer-Kraft-Treten
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2010 außer Kraft.

