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Anordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet des Krankenhauswesens

Vom 20. Dezember 2005
GVBl. I S. 871

 

Aufgrund des § 1 Abs. 1 des Gesetzes zur Bestimmung von Zuständigkeiten vom 3. April 1998 (GVBl. I S. 98) bestimmt die Landesregierung, aufgrund des § 23 Abs. 4 Satz 1 des Hessischen Krankenhausgesetzes 2002 vom 6. November 2002 (GVBl. I S. 662), geändert durch Gesetz vom 20. Dezember 2004 (GVBl. I S. 462), bestimmt die Sozialministerin:

 

§ 1

Zuständige Landesbehörde für die


1. Zustimmung zur Aufnahme von Darlehen nach § 23 Abs. 3 Satz 2,

2. jährliche Bewilligung von Pauschalmitteln nach § 25 Abs. 6,

3. Bewilligung der Fördermittel

a) für die Einzelförderung nach § 24,

b) für die Nutzung von Anlagegütern nach § 26 Abs. 1,

c) für Lasten aus Investitionsdarlehen nach § 27 einschließlich der Zustimmung zur Finanzierung aus Eigenmitteln nach § 27 Abs. 4 Satz 2,

d) für Anlauf-, Umstellungs- und Grundstückskosten nach § 28,

e) für Personalwohnraum nach § 29,

f) für den Ausgleich von Eigenmitteln nach § 30,

g) bei Ausscheiden aus dem Krankenhausplan nach § 31

des Hessischen Krankenhausgesetzes 2002 ist das Regierungspräsidium.

 

§ 2


(1) Zuständige Landesbehörde nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz in der Fassung vom 10. April 1991 (BGBl. I S. 887), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Juni 2005 (BGBl. I S. 1720), ist

1. das für das Gesundheitswesen zuständige Ministerium für

a) die Bestellung der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden der Schiedsstelle und deren Stellvertretung nach § 18a Abs. 2 Satz 4,

b) die Führung der Rechtsaufsicht über die Schiedsstelle nach § 18a Abs. 5;

2. das Regierungspräsidium Gießen

für die Genehmigung vereinbarter oder festgesetzter Pflegesätze nach § 18 Abs. 5 Satz 1.


(2) Zuständige Landesbehörde

1. nach dem Krankenhausentgeltgesetz vom 23. April 2002 (BGBl. I S. 1412, 1422), zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. August 2005 (BGBl. S. 2570), für die Genehmigung nach § 14 Abs. 1 des vereinbarten oder von der Schiedsstelle nach § 13 festgesetzten landesweit geltenden Basisfallwerts nach § 10 und der krankenhausindividuellen Basisfallwerte, der Entgelte nach § 6 und der Zuschläge nach § 5 ,

2. für die Entgegennahme der Leistungs- und Kalkulationsaufstellung nach § 17 Abs. 4 Satz 2 der Bundespflegesatzverordnung vom 26. September 1994 (BGBl. I S. 2750), zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. August 2005 (BGBl. I S. 2570),

ist das Regierungspräsidium Gießen.

 

§ 3

Die Anordnung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz und nach der Bundespflegesatzverordnung vom 29. Dezember 1997 (GVBl. 1998 I S. 24), geändert durch Verordnung vom 18. Februar 2003 (GVBl. I S. 89), wird aufgehoben.

 

§ 4


Diese Anordnung tritt am 1. Januar 2006 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2010 außer Kraft.

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