"Artikel 2
Übergangsregelung
(1) Für die Ausgleichsjahre 2008 und 2009 werden jeweils
abweichend von § 37 Abs. 2 Satz 2 des Finanzausgleichsgesetzes
in der Fassung vom 29. Mai 2007 (GVBl. I S. 310), geändert durch
Gesetz vom 17. Dezember 2007 (GVBl. I S. 908), die
Umlagegrundlagen nicht auf 56,5 vom Hundert, sondern auf 50,0
vom Hundert ermäßigt.
(2) Zum Ausgleich für die Aussetzung der Erhöhung der Grundlage
ihrer Kreisumlage im Ausgleichsjahr 2008 zahlen bis zum 30.
September 2008 die Städte
Bad Homburg 1 511 000 Euro
Fulda 795 000 Euro
Gießen 1 161 000 Euro
Hanau 1 761 000 Euro
Marburg 1 125 000 Euro
Rüsselsheim 1 228 000 Euro
Wetzlar 1 027 000 Euro
an ihren jeweiligen Landkreis.
(3) Zum Ausgleich für die Aussetzung der Erhöhung der Grundlage
ihrer Kreisumlage im Ausgleichsjahr 2009 einschließlich der
Anpassung der Ausgleichszahlungen für das Jahr 2008 aufgrund des
Nachtragshaushaltsgesetzes 2007 vom 17. Dezember 2007 (GVBl. I
S. 894) zahlen bis zum 30. September 2009 die Städte
Bad Homburg 1 751 000 Euro,
Fulda 891 000 Euro,
Gießen 1 315 000 Euro,
Hanau 1 975 000 Euro,
Marburg 1 249 000 Euro,
Rüsselsheim 1 394 000 Euro,
Wetzlar 1 168 000 Euro
an ihren jeweiligen Landkreis.
(4) Abweichend von § 37 Abs. 3 Satz 7 des
Finanzausgleichsgesetzes gilt für das Ausgleichsjahr 2009 ein
zweifacher Vomhundertsatz."