



Verordnung zur Ausführung von
Bundesrecht und Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften zur
Gemeinsamen Agrarpolitik
(GAP-Ausführungsverordnung - GAPV)
Vom 24. April 2006
GVBl. I S. 138, 161
Aufgrund des
1. § 5 Abs. 3 Satz 2 des
Betriebsprämiendurchführungsgesetzes in der Fassung vom 26. Juli 2004 (BGBl. I
S. 1869),
2. § 3a der Betriebsprämiendurchführungsverordnung vom
3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3204), zuletzt geändert durch Verordnung vom 28.
Februar 2006 (BAnz. Nr. 44 vom 3. März 2006),
3. § 3 Satz 1 und § 8 Abs. 2 der InVeKoS-Verordnung vom
3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194), geändert durch Verordnung vom 23. Dezember
2005 (BGBl. I S. 3720),
verordnet die Landesregierung:
§ 1
Dauergrünland in der
Betriebsprämiendurchführung
(1) Der in der Anlage 2 zu § 5 Abs. 3 Nr. 2 des
Betriebsprämiendurchführungsgesetzes bestimmte Wert für das Dauergrünland wird
um 0,06 erhöht.
(2) Flächen, die im Rahmen der Flurbereinigung zwischen dem 15. Mai 2003 und dem
17. Mai 2005 neu zugeteilt worden sind, gelten für die Zwecke von Art. 54 Abs. 2
und Art. 61 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 vom 29. September 2003 (ABl. EG
Nr. L 270, S. 1) im ersten Anwendungsjahr der Betriebsprämienregelung als
Dauergrünland, soweit die jeweiligen Betriebsinhaberinnen oder Betriebsinhaber
für diese Flächen zum 15. Mai 2003 keine anderweitige Nutzung nachgewiesen haben
oder nachweisen.
§ 2
Flächenidentifizierungssystem
Das nach den in § 1 Abs. 1 Nr. 1 der InVeKoS-Verordnung genannten Rechtsakten
der Europäischen Gemeinschaften zu errichtende System zur Identifizierung
landwirtschaftlicher Parzellen wird auf den in § 2 und § 3 Nr. 2 der
InVeKoS-Verordnung bestimmten Schlag gestützt.
§ 3
Mindestgröße
landwirtschaftlicher Parzellen
Die in § 8 Abs. 1 der InVeKoS-Verordnung enthaltene Mindestgröße einer
landwirtschaftlichen Parzelle wird verringert und auf 0,1 Hektar festgelegt.
§ 4
In-Kraft-Treten,
Außer-Kraft-Treten
Diese Verordnung tritt am Tage nach der
Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2011 außer Kraft.


