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Verordnung zur Durchführung der Kulturpflanzen-Ausgleichszahlungs-Verordnung und der Rinder- und Schafprämien-Verordnung

Vom 4. November 1993
GVBl. I S. 493

Auf Grund des

1. § 5 Abs. 3, § 6 Abs. 3, § 11 Abs. 2 und § 18 Abs. 2 der Kulturpflanzen-Ausgleichszahlungs-Verordnung vom 3. Dezember 1992 (BGBl. I S 1991), geändert durch Verordnung vom 11. Mai 1993 (BGBl. I S 685), in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 7 und Abs. 5 des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorganisationen in der Fassung vom 27. August 1986 (BGBl. I S 1398), geändert durch Gesetz vom 29. September 1989 (BGBl. I S 1742),

2. § 7 Abs. 2 Satz 2 der Rinder- und Schafprämien-Verordnung vom 5. Februar 1993 (BGBl. I S 200), zuletzt geändert durch Verordnung vom 18. Juni 1993 (BGBl. I S 992), in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 6 und 7 und Abs. 5 des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorganisationen,

3. § 5 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Verkündung von Rechtsverordnungen, Organisationsanordnungen und Anstaltsordnungen vom 2. November 1971 (GVBl. I S 258), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Juni 1992 (GVBl. I S . 233),

wird verordnet:

 

E r s t e r  T e i l
Kulturpflanzen-Ausgleichszahlungs-Verordnung

 

§ 1

Zu § 5 und § 6


Für Realteilungsgebiete wird die Mindestantragsfläche abweichend von § 5 Abs. 2 und § 6 Abs. 2 der Kulturpflanzen-Ausgleichszahlungs-Verordnung für ein Flurstück oder für einen Schlag, der nicht aus einem oder mehreren Flurstücken besteht, auf 10 Ar festgelegt.

 

§ 2

Zu § 11


Die gemeinschaftsrechtlich vorgeschriebene eigene Mindestbewirtschaftungszeit gilt auch nicht, soweit stillzulegende Flächen zum Betrieb des Antragstellers gehören und im Rahmen der Fruchtfolge vorübergehend mit Flächen anderer Erzeuger getauscht wurden.

 

§ 3

Zu § 18


Das für Angelegenheiten der Landwirtschaft zuständige Ministerium gibt die für die Kürzung der Ausgleichszahlungen maßgeblichen Daten und den zusätzlichen Stillegungssatz nach § 18 Abs. 1 der Kulturpflanzen-Ausgleichszahlungs-Verordnung spätestens zum 31. Oktober des der Antragstellung folgenden Wirtschaftsjahres öffentlich bekannt.

 

Z w e i t e r  T e i l
Rinder- und Schafprämien-Verordnung

 

§ 4
zu § 7


Für Realteilungsgebiete wird die Mindestgröße der zusammenhängenden Futterfläche abweichend von § 7 Abs. 2 Satz 1 der Rinder- und Schafprämien-Verordnung auf 10 Ar festgelegt.

 

D r i t t e r  T e i l
Inkrafttreten

 

§ 5


Es treten in Kraft:


1. die §§ 1 und 2 mit Wirkung vom 12. Dezember 1992,

2. § 4 mit Wirkung vom 12. Februar 1993 und

3. die übrigen Vorschriften am Tage der Verkündung.

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