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Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, und über die Änderung der Jagdzeiten

Vom 4. März 1988
GVBl. I S. 97

Auf Grund des § 44 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesjagdgesetz in der Fassung vom 24. Mai 1978 (GVBl. I S. 286) in Verbindung mit § 2 Abs. 2 und § 22 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung vom 29. September 1976 (BGBl. I S. 2850), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. November 1986 (BGBl. I S. 2089), wird verordnet:


§ 1


(1) Weitere Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind Waschbär, Marderhund und Sumpfbiber.


(2) Der Waschbär, der Marderhund und der Sumpfbiber genießen bis auf weiteres keine Schonzeit.


(3) Fuchs, Wildkaninchen, Waschbär, Marderhund und Sumpfbiber dürfen auch in den Setzzeiten bejagt werden.

 

§ 2


Abweichend von § 1 der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2. April 1977 (BGBl. I S. 531) gilt folgendes:

1. Die Jagd darf ausgeübt werden auf:

a) Rotwild

Kälber vom 1. August bis 31. Januar

Schmalspießer vom 1. Juli bis 31. Januar

Schmaltiere vom 1. Juli bis 31. Januar

b) Dam- und Sikawild

Schmalspießer und Schmaltiere vom 1. August bis 31. Januar

Damwild-Kälber vom 1. September bis 31. Januar

c) Rehwild

Kitze vom 1. September bis 31. Januar

d) Feldhase

vom 1. Oktober bis 31. Dezember


2. Die Jagdzeit ... für Auer-, Birk- und Rackelhähne, für Fasanenhennen, Wildtruthähne und Wildtruthennen sowie für Wildgänse und Wildenten außer Stockenten wird aufgehoben.

 

§ 3

 

§ 4


Diese Verordnung tritt am 1. April 1988 in Kraft.

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