Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten,
die dem Jagdrecht unterliegen, und über die Änderung der Jagdzeiten
Vom 3. März 1999
GVBl. I S. 209
Auf Grund des § 43 Nr. 12 und 13
des Hessischen Jagdgesetzes vom 12. Oktober 1994 (GVBl. I S. 606), zuletzt geändert
durch Gesetz vom 17. Dezember 1998 (GVBl. I S. 562), wird nach Anhörung der nach
§ 29 Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Verbände verordnet:
§ 1
(1) Weitere Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind Waschbär, Marderhund,
Mink, Nutria (Sumpfbiber), Rabenkrähe und Elster.
(2) Waschbär, Marderhund, Mink und Nutria genießen keine Schonzeit. Rabenkrähen
und Elstern dürfen in der Zeit vom 1. August bis 20. Februar bejagt werden.
(3) Der Verkauf von erlegten Rabenkrähen und Elstern oder von Teilen von ihnen
ist nicht zulässig. Die sonstigen Aneignungs- und Verwertungsrechte des
Jagdausübungsberechtigten bleiben davon unberührt.
§ 2
(1) Abweichend von § 1 der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2. April 1977
(BGB1. S. 531) darf die Jagd ausgeübt werden auf:
1. Rotwild
Kälber |
vom 1. August bis 31. Januar |
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Schmalspießer und Schmaltiere |
vom 1. Juli bis 31. Januar |
2. Dam- und Sikawild
Kälber |
vom 1. September bis 31. Januar |
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Schmalspießer und Schmaltiere |
vom 1. Juli bis 31. Januar |
3. Rehwild
Kitze |
vom 1. September bis 31. Januar |
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4. Feldhasen |
vom 1. Oktober bis 31. Dezember |
5. Rebhuhn
in Gebieten mit ausreichenden Besätzen |
vom 16. September bis 31. Oktober |
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6. Grau- und Kanadagänse |
vom 1. November bis 15. Januar |
(2) Die Jagdzeit für Waldschnepfen, ... für Auer-, Birk- und Rackelhähne, für
Fasanenhennen, für Höckerschwäne, Wildtruthähne und Wildtruthennen sowie für
Wildgänse außer Grau- und Kanadagänsen und Wildenten außer Stockenten wird
aufgehoben.
§ 3
§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung
in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2012 außer Kraft.