Abkommen
zur Änderung des Abkommens über die einheitliche Ausbildung der Anwärter für den höheren Polizeivollzugsdienst und über die Polizei-Führungsakademie

 

Die Bundesrepublik Deutschland,

das Land Baden-Württemberg,

der Freistaat Bayern,

das Land Berlin,

das Land Brandenburg,

die Freie Hansestadt Bremen,

die Freie und Hansestadt Hamburg,

das Land Hessen,

das Land Mecklenburg-Vorpommern,

das Land Niedersachsen,

das Land Nordrhein-Westfalen,

das Land Rheinland-Pfalz,

das Saarland,

der Freistaat Sachsen,

das Land Sachsen-Anhalt,

das Land Schleswig-Holstein,

das Land Thüringen

schließen vorbehaltlich der etwa erforderlichen Zustimmung ihrer gesetzgebenden Körperschaften nachstehendes Abkommen.

 

Abschnitt I


Die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treten dem Abkommen über die einheitliche Ansbildung der Anwärter für den höheren Polizeivollzugsdienst und über die Polizei-Führungsakademie vom 28. April 1972 bei.

(Abschnitt II)

 

Abschnitt III
Übergangsregelungen


1. Abweichend von Artikel 6 Abs. 1 Nr. 1 und 2 können für die Übergangszeit von 10 Jahren für Polizeivollzugsbeamte des gehobenen Dienstes der Länder Berlin (östlicher Teil), Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Ausnahmen zugelassen werden.

2. Abweichend von Artikel 16 Abs. 4 in der Fassung des Abschnitts II dieses Abkommens tragen die Länder Berlin (östlicher Teil), Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zur voll- ständigen Einbeziehung in den Länderfinanzausgleich den durch ihren Beitritt bedingten Finanzbedarf.

3. Bis zur vollständigen Einbeziehung in den Länderfinanzausgleich haben die Länder Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Abstimmungen im Sinne von Artikel 3 Abs. 2 Satz 4 des Abkommens je eine Stimme.

 

Abschnitt IV
Inkrafttreten und Dauer


1. Die Frist des Artikels 20 Abs. 1 beginnt mit dem Inkrafttreten dieses Abkommens erneut zu laufen.

2. Dieses Abkommen tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1992 in Kraft.

3. Die Zustimmungerklärungen sind gegenüber dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen abzugeben.

Saarbrücken, den 8. November 1991

Für die Bundesrepublik Deutschland

Der Bundesminister des Innern
S c h ä u b l e

Für das Land Baden-Württemberg

Der Innenminister
D i e t m a r   S c h l e e

Für den Freistaat Bayern

Der Staatsminister des Innern
E d m u n d   S t o i b e r

Für das Land Berlin

Senator für Inneres für den Regierenden Bürgermeister von Berlin
H e c k e l m a n n

Für das Land Brandenburg

Der Minister des Innern
A.  Z i e h l

Für die Freie Hansestadt Bremen

Der Senator für Inneres
S a k u t h

Für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
H a c k m a n n

Für das Land Hessen

Der Minister des Innern und für Europaangelegenheiten
H e r b e r t   G ü n t h e r

Für das Land Mecklenburg-Vorpommern

Der Innenminister
Ku p f e r

Für das Land Niedersachsen

Für den Niedersächsischen Ministerpräsidenten

Niedersächsisches Innenministerium
G e r h a r d   G l u k o w s k i

Für das Land Nordrhein-Westfalen

Namens des Ministerpräsidenten

Der Innenminister
H e r b e r t   S c h n o o r

Für das Land Rheinland-Pfalz

In Vertretung des Ministerpräsidenten Staatsminister des Innern und für Sport
W a l t e r   Z u b e r

Für das Saarland

Namens des Ministerpräsidenten

Der Minister des Innern
F r i e d e l   L ä p p l e

Freistaat Sachsen

Der Staatsminister des Innern
E g g e r t

Für das Land Sachsen-Anhalt

Für den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt

Der Minister des Innern des Landes Sachsen-Anhalt
P e r s c h a u

Für das Land Schleswig-Holstein

Für den Ministerpräsidenten

Der Innenminister
H a n s   P e t e r   B u l l

Für das Land Thüringen

Der Thüringer Innenminister
W.   B ö c k

     

 

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